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3. Liga

Das Duell der Nachbarn

3. Liga Nidau hat das Hinspiel gegen den HNK Zagreb im vergangenen Herbst gleich mit 5:3 gewonnen. Die beiden Teams, verlustpunktmässig auf gleicher Höhe, stehen sich morgen auf der Burgerallee erneut gegenüber und streben den Sieg an.

(dmb) Sowohl Gastgeber Nidau als auch der HNK Zagreb sind in der Rückrunde in diesem Jahr noch ungeschlagen, irren jedoch im Ranglisten-Mittelfeld zwischen «Himmel und Hölle» umher. Mit einem weiteren Sieg ist man sogleich gesichert in der oberen Tabellenhälfte dabei, mit einer weiteren Niederlage rückt der Abstiegsstrich bedenklich nahe. Dieses Wochenende wird die Rückrunde vier Wochen alt. Bilanz des FC Nidau: Ein Spiel, ein Sieg (über Grünstern), zwei Spielverschiebungen und ein Christoph Tebel, der seit Wochen erfolglos versucht, seine Gelbsperre abzusitzen.

«Meine Mannschaft ist bereit. Ich bin optimistisch, dass wir einen Sieg landen und in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach oben bewerkstelligen können», sagt Neo-Trainer Daniel Habermacher zur Ausgangslage. Er hatte das Amt in der Winterpause von Benito Tocchini übernommen, der aus beruflichen Gründen zurückgetreten war. Habermacher hat die Aufgabe, nicht nur den Klassenerhalt zu schaffen, er soll auch die Übernahme des Traineramts durch David Meister im Sommer vorbereiten. Bekannt ist auch seit längerem, dass Ben Küffer ab nächster Saison wieder für den FCN auf Torjagd gehen wird und der Verein mit diesen Transfers versucht, zu seinen Wurzeln zurückzufinden.

Der FC Nidau tut gut daran, seinen Kontrahenten vom Samstag nicht zu unterschätzen. «Wir nehmen jeden Gegner ernst und werden bestimmt nicht übermütig», meint Habermacher. Er habe jedoch bei seinem Antritt im Team einen gesunden Mannschaftgeist und sehr ehrgeizige Spieler vorgefunden, was ihn zusätzlich optimistisch stimme.

 

Unberechenbarer Gegner

Der HNK Zagreb hat zuletzt mit zwei Unentschieden auf sich aufmerksam gemacht. Die Mannschaft, im Ipsacher Erlenwäldli einquartiert, hat sowohl in Lengnau als auch gegen den FC Ins mit je einem 2:2 den eigentlichen Favoriten für die Aufstiegsspiele ein Bein gestellt. Die Mannschaft von Trainer Anto Dajic überzeugt mit technisch gutem Fussball und hat sich klar zum Ziel gesetzt, die Abstiegszone raschmöglichst zu verlassen. dmb

 

Aegerten II will mehr

 

Die zweite Mannschaft des SC Aegerten Brügg befindet sich mit einer ausgeglichenen Bilanz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle der Gruppe 6 der 4. Liga. Der Rückstand auf den zweiten Platz beträgt allerdings nur einen Punkt. «Unser Ziel ist ganz klar dieser zweite Rang», sagt Trainer Yvan Grossen. Er sei in der glücklichen Lage, über ein grosses Team von 22 Spielern und vier Torhütern zu verfügen. Zudem könne es vereinzelt vorkommen, dass Akteure aus der ersten Mannschaft Spielpraxis im «Zwöi» sammeln. «Unser Team ist mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren sehr jung und motiviert», ergänzt Grossen. Ein Aufstieg sei deshalb in naher Zukunft sicher eine Option.

Vorerst trifft Aegerten morgen auf den Viertligisten SCI Esperia Napoli. Der Berner Vorortsklub ist eine «Multikulti-Truppe» und punktemässig mit den Seeländern gleichauf. Zuletzt überzeugte Esperia Napoli mit einem 4:4-Remis beim unangefochtenen Leader Weissenstein und bezwang den Drittliga-Absteiger Täuffelen am vergangenen Wochenende gleich mit 5:0.

Stichwörter: 3. Liga, Nidau HNK Zagreb

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