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Keine Lizenz für Biel und YB

Die Lizenzkommission der Swiss Football League (SFL) erteilt dem FC Biel in erster Instanz keine Lizenz für die Saison 2012/13. Doch der FC Biel steht bei weitem nicht alleine da, so scheitern auch die Young Boys und der FC Zürich vorerst.

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Keine Lizenz für den FC Biel: Gut so?





(mt) Die Lizenzkommission der SFL, die als erste Instanz die Dossiers der 24 Lizenzbewerber beurteilte (der SC Brühl verzichtete auf die Einreichung eines Gesuchs), wandte einen sehr strengen Massstab an. Dies unter anderem aufgrund der Erfahrungen aus der laufenden Saison. Besonders die Budgets für die kommende Saison 2012/13 wurden genau unter die Lupe genommen.

Die Kommission verweigerte schliesslich erstinstanzlich in der Axpo Super League dem BSC Young Boys, Servette FC, dem FC Sion und dem FC Zürich die beantragte Lizenz. In der Challenge League erhalten der FC Biel, die AC Bellinzona, der FC Chiasso, Etoile Carouge, der SC Kriens, der FC Lugano und der FC Winterthur keine Lizenz für die kommende Saison. Viele der 13 Klubs, welche die beantragte Lizenz von der ersten Instanz zugesprochen erhielten, müssen sich an strenge Auflagen halten.

In den meisten Fällen waren nicht erfüllte Lizenzkriterien im finanziellen Bereich für die Lizenzverweigerung ausschlaggebend. In verschiedenen Fällen aus der ChL erachtete die Kommission die infrastrukturellen Kriterien als nicht erfüllt. Die elf betroffenen Klubs haben nun innerhalb von fünf Tagen die Möglichkeit, gegen den Entscheid der Lizenzkommission Rekurs einzureichen. Die Entscheide der Rekursinstanz für Lizenzen der SFL werden am 25. Mai 2012 kommuniziert.

Folgende Lizenzen für die Saison 2012/13 wurden erteilt:

Lizenz I oder II:    
FC Basel
Grasshopper Club Zürich    
FC Lausanne-Sport    
FC Luzern    
FC Thun    
FC Aarau    
FC St. Gallen    
FC Vaduz    
FC Wil    

Lizenz III:
SR Delémont
FC Locarno
FC Stade Nyonnais
FC Wohlen

Eine Lizenz I ist nötig für die Teilnahme an den UEFA-Wettbewerben und berechtigt zur Teilnahme an der Super League. Für letztere genügt auch eine Lizenz II, sie wird typischerweise von den Aufstiegskandidaten aus der ChL beantragt. Mit einer Lizenz III kann ein Klub in der Challenge League antreten.
 

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