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Eishockey

Derby Biel gegen Bern: Eine klare Angelegenheit

Neun Punkte Vorsprung auf Bern? Oder nur noch drei Zähler?Es sind neun, weil der EHC Biel nichts anbrennen liess und die Meister gleich mit einer 4:0-Packung nach Hause schickte.

EHC Biel.

Vor dem Spiel:
Beim EHC Biel sind Marc-Antoine Pouliot und Michael Hügli angeschlagen und werden geschont. Denkbar, dass die früheren Langzeitverletzten noch nicht für zwei Partien in 20 Stunden bereit sind. Ein Einsatz morgen in Zürich also denkbar. Dafür kehren Anton Gustafsson und der Österreicher Peter Schneider ins Team zurück. Der SC Bern spielt mit einer Ausnahme im Juniorenbereich (Stürmer Nicola Christen für Mika Henauer, der mit Langenthal Einsatz kommt) in gleicher Formation wie beim gestrigen 2:1-Heimsieg über Zug.

Nach dem Spiel:
Ein flüssiges erstes Drittel, eine aggressive Berner Equipe und ein Bieler Team, das mit Kontern versuchte, in Führung zu gehen. Der Respekt war beidseitig gross: Ja kein Gegentor, ja keine Strafen schien die Devise zu lauten. Im zweiten Drittel dann die wichtige Führung der Einheimischen: Fuchs kurvte, kurvte und kurvte, bis der Puck via eines Berner Spielers im Tor landete. Das löste den Knoten, das brachte Bern weiter unter Druck. Eineinhalb Minuten später: Ein Geschoss von Rantakari, sozusagen ein Abschiedsgeschenk im zweitletzten Match. Er kehrt nach Davos zurück, und ist möglicherweise schon nächsten Samstag bei Biel gegen Davos wieder zu sehen. Leider auf der Gegenseite. Biel war entfesselt. Etwas über zwei Minuten später erzielte Nussbaumer sein erstes NL-Tor, das 3:0.  Im letzten Drittel traf auch noch Brunner nach einem Solovorstoss im Nachsetzen. Biel brachte, mit einem sicheren Hiller im Rücken, die Zeit dank Konzentration und defensiver Stabilität über die Runden.

Standing Ovation für eine starke Leistung.

Am Sonntag geht es nach Zürich. Dem Hallenstadion sei dank. Die Bieler hatten gegen Bern die frischeren Beine. Nun sollte auch, bei neun Punkten Vorsprung auf den Strich, der Kopf befreit und frisch sein. Mit einem Dreier heute wäre wohl die Playoff-Quali so gut wie sicher.

 

Biel - Bern 4:0 (0:0, 3:0, 1:0).
Tissot Arena.- 6521 Zuschauer (ausverkauft). SR Stricker/Dipietro (Kivacs, Wolf).
Tore: 31:19 Fuchs 1:0. 32:58 Rantakari 2:0. 35:12 Nussbaumer 3:0. 44:46 Brunner 4:0.
Strafen: Biel 2x2 MInuten, Bern 4x2 Minuten plus 1x10 Minuten (Rüfenacht).
Biel: Hiller; Kreis, Moser; Forster, Rathgeb; Fey, Rantakari; Sataric; Rajala, Ullström, Fuchs; Schneider, Nussbaumer, Riat; Künzle, Cunti, Brunner; Neuenschwander, Gustafsson, Tschantré; Kohler.
Bern: Karhunen; Blum, Andersson; B. Gerber, Untersander; Burren, Krueger; C. Gerber; Moser, Arcobello, Murska; Scherwey, Ebbet, Pestoni; Praplan, Rüfenacht, I. Gerber; Kämpf, Heim, A. Berger.
Bemerkungen: Biel ohne Hügli und Pouliot (angeschlagen), Lüthi, Salmela, Ulmer (verletzt). Bern ohne Grassi, Sciaroni, Bieber (alle verletzt). Mac Donald (überzähliger Ausländer).

 


 

 

Stichwörter: EHC Biel, SC Bern

Kommentare

jost.rindlisbacher

Was liest man heute in den Medien.SCB Trainer Hans Kossman. Ja unseren Topspielern,fehleten die Beine.Schwere, saure Beine.Unsere Topspieler waren ausgepumpt. Liest, man wircklich richtig. Herr Kossmann , sie sind Trainer einer Millionen Mannschaft, und das ist Ihre Antwort auf die 0: 4 Schlappe gegen den EHC Biel.Da können wir uns Seeländer ein herzhaftes Lachen nicht verkneifen. Und Sie wollen mit diesen angeblichen Topspielern noch in die Playyoffs. Ja dann viel Glück, und möglichst wenig ausgepumpte Topspieler……


jost.rindlisbacher

Wie Veränder , vom Dienstag , wo mann gepennt hat. Zum Samstag Spiel. Einverstanden, es sind alles nur menschen, wenn auch Profis.....und alles spiel sich im Kopf ab. das ist nun mal so.


powerplay

Der EHCB ist wirklich eine Wundertüte. Da rätselt man über die wochenlange Niederlagenserie, dann schlägt er den SC Bern mit einem Hiller in Topform in der entscheidenden Phase der Qualifikation 4:0, als wäre nichts gewesen. Weiter so!


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