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Eishockey

Biel in Ambri chancenlos

Der EHC Biel kassiert die zweite Niederlage in Folge. Beim ersten Auftritt im neuen Ambri-Stadion gehen die Seeländer 0:4 unter.

Ici c'est Bienne - der EHC Biel im Einsatz. copyright: matthias käser/bieler tagblatt
Vor dem Spiel:
 
«Stadio Multifunzionale» statt «Valascia»: Der EHC Biel spielt heute erstmals im neuen Stadion des HC Ambri-Piotta. Für das Duell gegen die Tessiner sind Luca Hischier und Ramon Tanner ins Line-up zurückgekehrt. Letzterer ersetzt in der zweiten Linie den finnischen Center Jere Sallinen. Bei ihm ist heute ein Bruch des Mittelhandknochens diagnostiziert worden. Er fällt bis mindestens Ende November aus.
 
In der Verteidigung hat der EHCB heute vier Linien aufgestellt. Dies, nachdem der zuletzt an La Chaux-de-Fonds ausgeliehene Noah Delémont zurückbeordert wurde. Im Tor bekommt Joren van Pottelberghe eine Pause, für ihn steht Elien Paupe im Einsatz.
 
Nach dem Spiel:
 
Doch keine Rückkehr von Luca Hischier. Der Stürmer stand zwar auf dem Matchblatt, musste sich jedoch vor dem Spiel wieder zurückziehen. Damit wurden die sowieso schon durchgewirbelten Offensivlinien kurzfristig nochmals geändert. Hat das die Bieler verunsichert? Jedenfalls war von den Gästen in der Startphase nichts zu sehen. Gar nichts. Es spielte nur Ambri - und die Tessiner trafen auch. In der 14. Minute schoss André Heim bereits das 3:0.
 
Biel fing sich in der Folge zwar etwas, für eine Aufholjagd schienen die Kräfte jedoch nicht auszureichen. Auch der durch eine kaputte Plexiglasscheibe verursachte Spielunterbruch hatte keinen Hallo-Wach-Effekt für die Seeländer. So kam Benjamin Conz mit nur 22 abgewehrten Schüssen zu einem Shutout. Nach der 1:4-Niederlage gegen Langnau verlor Biel in Ambri mit 0:4. leh
Stichwörter: EHC Biel, HC Ambri-Piotta

Kommentare

MonsieurPompidou

@ last but not least: BRAVO! :-)


last but not least

Abhaken und vorausschauen, Kind, Kegel und Kumpel motivieren an die Heimspiele zu kommen.


last but not least

Bei all den Spielern, die Biel gegenwärtig fehlen: sowas von logisch, dass dann die Zitrone mal ausgepresst ist.


Quorum

@oeschti, besser kann man es nicht schreiben. aber siehst ja...jaaaa nicht kritisieren, nicht jammern etc, die Oase muss bestehen bleiben obwohl jedes Jahr genau das gleiche passiert!


oschti

ist schon ok, die Kritiker zu kritisieren. Es geht mir um die Art und Weise, wie verloren wird: so locker flockig, wie bei einem Sie wo alles klappt, so locker flockig wird auch verloren. Ich vermisse, dass auch mal Hockey „gearbeitet“ wird, echter Widerstand kommt, auch mal physisch gespielt wird. Beispiel: Rathgeb wird durch den Zwerger-Check regelrecht vorgeführt - Reaktion, Revanche o.ä.? Keinerlei, einfach Hände verwerfen, bei Schiris grännä… der „Luschen-Faktor“ hat einfach viel zuviel Raum eingenommen beim EHCB


peschenelly

Nicht jammern und nicht anfangen zu kritisieren. Zwei Ausländer wären noch möglich um die Lücken zu stopfen. Aber wo das Geld hernehmen und nicht stehlen. Darum habt etwas Geduld. Hopp Biel-Bienne


powerplay

Ja, MonsieurPompidou, Sie haben recht. Wer den EHCB kennt, weiß, daß keiner in dem Club fahrlässig einen möglichen Sieg aus der Hand gibt. Bis all die verletzten Führungsspieler wieder zurück sind, braucht es etwas Geduld. Im übrigen ist Biel/Bienne immer noch Spitzenreiter.


MonsieurPompidou

Aha! Da sind sie also wieder! Die Kritiker die hinter dem Ofen hervorgekrochen kommen, wenn Biel mal am Verlieren ist. Bei der fantastischen Siegesserie hörte man von jenen gar nix. Dazu wird ausser acht gelassen, das trotz breitem Kader, Biel noch nie innert kürzester Zeit so viele verletzte Schlüsselspieler zu beklagen hatte wie es im Moment der Fall ist! Irgendwann macht sich dies eben bemerkbar!


Biennensis

Ambri kommt aus der Kabine wie die Feuerwehr und dominiert die Partie von der 1. Sekunde an. Schon in der 2. Minute profitiert Zwerger von ungenügender Defensivarbeit und bringt das Heimteam in Führung. Doch Ambri denkt nicht daran nachzulassen. Es bleibt Einbahnhockey im Tessin. Biel spielt erschreckend schwach und bringt kein Bein vor das andere. Opa Forster fällt - wie im Spiel gegen Langnau - nur durch Strafen (Strafe = Gegentor) auf! Im letzten Drittel hat Biel seine offensiven Bemühungen quasi eingestellt.


oschti

soviel zum Thema Anti's Wohlfühloase: wir haben ja alle soooo viel Spass und es läuft ja sooooo super... sorry, falls man die Playoffs überhaupt erreicht: mit diesem Schönwetterhockey erreicht man rein gar nichts, schade, aber das Bieler-Spiel stagniert seit 2 Jahren komplett


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