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2. Liga regional

Lieber spät als nie

Der FC Grünstern hat gegen den SC Aegerten Brügg 4:1 gewonnen und sich damit eine Runde vor Schluss den Aufstieg gesichert. Endlich konnte die langersehnte Aufstiegsfeier steigen.

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von Moritz Bill

Lieber spät als nie. Der FC Grünstern hat es doch noch vollbracht, den Aufstieg in die 2. Liga interregional frühzeitig zu realisieren. Nach drei erfolglosen Versuchen in den vergangenen Wochen, verwerteten die Ipsacher  am Samstag am zweitletzten Spieltag den vierten Matchball.
Nach diesem 4:1-Heimsieg gegen den SCAegerten Brügg kann Grünstern nun  sorglos dem Direktduell gegen Verfolger Aarberg entgegenblicken. Zwar haben auch die Aarberger ihr Spiel gegen Azzurri Biel mit 1:0 gewonnen, womit die Differenz von drei Punkten bestehen bleibt. Doch dank dem grossen Polster in der Fairplaywertung – die bei Punktegleichheit zum Tragen kommt – kann sich Grünstern auch bei einer Niederlage auf dem obersten Tabellenplatz halten. Vorausgesetzt, die Ipsacher bleiben diszipliniert, und fangen sich im letzten Spiel nicht etliche Strafpunkte ein (gelbe und rote Karten, Unsportlichkeiten).

Zehn Minuten entscheidend
«So dumm werden wir uns sicher nicht anstellen», sagte der bereits mit mehreren Bier- und Champagnerduschen «abgefertigte» Grünstern-Trainer Markus Weidmann nach dem Spiel. Lange musste sein Team auf diesen Moment warten. Die Erleichterung im Grünstern-Lager unmittelbar nach dem Schlusspfiff war denn auch spürbar. Endlich konnten die schon lange vorproduzierten Shirts mit dem Aufdruck «Aufsteigerjungs»übergezogen werden. Endlich wieder konnte nach drei Partien ohne Sieg der in der Vorrunde bei den Gegnern berühmt-berüchtigt gewordene Jubelkreis nach einem gewonnen Spiel gebildet werden.
«Ja, es hat tatsächlich länger gedauert, als wir gedacht hatten», sagte Captain Christian Bütikofer. Mit dem grossen Vorsprung im Rücken, mit welchem Grünstern in die Rückrunde gestartet war, habe wohl manchmal «das letzte Prozent» an Einsatzwillen gefehlt, führte Bütikofer aus. Zudem zeigte der FC Aarberg eine eindrückliche Leistung seit der Winterpause. «Gratulation an Aarberg für diese Rückrunde. Sie haben uns alles abverlangt», sagte Weidmann.
Das kann man vom Gegner am Samstag nicht sagen. Der SC Aegerten Brügg drohte nur für kurze Zeit, zum Partyschreck zu werden. Nach Schwabs platzierten Weitschuss zum 1:3 rund zehn Minuten vor Spielende kam in den Reihen Grünsterns plötzlich unnötige Hektik auf. Beinahe wäre Siegenthalter sogar in der 84. Minute der Anschlusstreffer gelungen. Er scheiterte aber alleine vor Grünstern-Goalie Kunz.  
Ansonsten war das Derby eine eintönige Angelegenheit. Die Gäste aus Aegerten hatten sich in der ersten Halbzeit das Leben selbst schwer gemacht. Innerhalb von zehn Minuten fiel die Vorentscheidung. Zuerst leisteten sich die beiden Innenverteidiger Leibundgut und Sacino einen Fehler, von welchem Troilo profitierte (23.). Dieser wurde keine zwei Minuten später im Strafraum zurückgehalten, worauf Heuer vom Penaltypunkt zum 2:0 traf. Und in der 31. Minute flog Christian Biedert vom Platz, nachdem er sich an seinem Gegenspieler nach einem Foul mit einer Unsportlichkeit gerächt hatte.

«Das ist mir schnurzegal»
Hegg kurz nach der Pause und Heuer kurz vor Schluss zeigten sich für die weiteren Grünstern-Treffer verantwortlich. «Das ist ein verdienter Abschluss dieser erfolgreichen Saison», sagte Weidmann. Doch ganz abgeschlossen ist die Meisterschaft noch nicht. Grünstern könnte den erstmaligen Aufstieg in die interregionale Liga mit einem Sieg gegen das zweitplatzierte Aarberg untermauern. Doch einen Dreier in diesem Prestige-Duell strebt der Grünstern-Trainer nicht vehement an: «Das Resultat ist mir schnurzegal. Wichtig ist, dass auch noch Spieler zum Einsatz kommen, die nicht so viele Einsatzminuten hatten.»
Alles andere als ein Schaulaufen steht den Aegertern bevor. Sie liegen vor der letzten Runde nur dank der Fairplaywertung über dem Strich. Gegen den bereits abgestiegenen FCBüren muss am Sonntag unbedingt ein Sieg her (mehr zu Aegertens Ausgangslage im BTvom kommenden Freitag). Denn auch beim Ligaerhalt gilt:Lieber spät als nie.   

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