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Hoeness verzichtet angeblich auf Wiederwahl als Bayern-Präsident

Uli Hoeness will Informationen der "Bild"-Zeitung zufolge im November nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident von Bayern München antreten.

(sda) Demnach will der 67-Jährige auch seinen Posten als Aufsichtsratschef nicht wie vertraglich vereinbart bis 2022 ausüben, sondern vorzeitig zurücktreten. Das berichtet das Blatt am Dienstagabend, ein Vereinssprecher wollte sich während der USA-Reise des deutschen Meisters dazu nicht äussern.

Der langjährige Bayern-Macher wollte sich in dem Zeitungsbericht selbst nicht äussern. Neben dem Wunsch, etwas kürzer zu treten, soll aber auch die Kritik an seiner Person auf der vergangenen Mitgliederversammlung zur Entscheidung dazu beigetragen haben, sich zurückzuziehen.

Hoeness soll planen, den stellvertretenden Bayern-Aufsichtsratsvorsitzenden und ehemaligen Adidas-Chef Herbert Hainer als Nachfolger für seine bisherigen Ämter vorzuschlagen. Als künftiger Vorstandsvorsitzender soll der einstige Bayern- und Nationalmannschafts-Goalie Oliver Kahn kommen.

Hoeness hatte erst Anfang Mai sein 40-jährige Amtsjubiläum als Manager und Macher des Vereins gefeiert. "Ich werde mich nach der Saison in aller Ruhe mit meiner Familie zusammensetzen und bis Ende Juni entscheiden, ob ich noch einmal antrete oder nicht. Diesen Fahrplan kennen alle im Verein", hatte Hoeness anlässlich des Jubiläums in einem Interview der deutschen Nachrichtenagentur dpa erklärt.

"Ich bin in der Sache total entspannt. Eines ist aber auch klar: Man darf sich nicht einbilden, dass man unersetzlich ist. Jeder ist ersetzbar", fügte der Weltmeister von 1974 hinzu.

Bayern München beendet derweil am Dienstagabend (Ortszeit) mit einem Testspiel gegen Milan seine USA-Reise und kehrt am Mittwoch nach München zurück.

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