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Gleitschirmfliegen

Dominik Breitinger mit intakten Medaillenchancen

Das Schweizer Männer-Team kämpft sich an der Paragliding-WM in Nordmazedonien nach Startschwierigkeiten langsam nach vorne. Der Bürener Dominik Breitinger liegt als bester Schweizer auf dem
19. Zwischenrang. Auf Medaillenkurs ist die Walliserin Yael Margelisch.

Symbolbild: Pixabay

Yael Margelisch hat mit ihrer Leistung an der Gleitschirm-Weltmeisterschaft in Nordmazedonien ihre Topform unterstrichen. Mit dem zweiten Zwischenrang liegt Edelmetall für die
28-Jährige aus Verbier in Griffweite. Mit grosser Zuversicht schaut Margelisch nach vorne: «Die WM ist noch nicht zu Ende. Ich muss noch zwei gute Tasks fliegen.»

Verhaltener starteten die drei Schweizer Männer in die WM. Nach einem durchzogenen ersten Durchgang konnte sich der Jüngste im Team, der Bürener Dominik Breitinger, auf den 19. Zwischenrang vorkämpfen. «Rund 20 Kilometer vor dem Ziel erwischte ich mit ein paar anderen Piloten eine super Thermik und konnte ab diesem Zeitpunkt recht entspannt das Feld unter mir kontrollieren», erklärt der Seeländer seinen letzten erfolgreichen Durchgang. Zum erstplatzierten Russen Gleb Sukhotskiy fehlen dem Schweizer nur 74 Punkte. Damit liegt für den 27-Jährigen durchaus eine Medaille drin.

In der Nationenwertung liegt das Schweizer Team auf dem neunten Zwischenrang.

Insgesamt starten 145 Piloten in Krushevo. Das Fluggebiet rund um den Ohridsee ist ein Flachlandgebiet, das eine eher defensive Taktik erfordert – im Gegensatz zu den Alpen, wo mit höherer Geschwindigkeit geflogen wird.

Zum Schweizer Team gehören nebst Margelisch und Breitinger der Aargauer Stephan Morgenthaler und Michael Sigel aus Kandersteg.

Die 16. Gleitschirm-Weltmeisterschaft dauert noch bis zum 18. August. mt

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