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Bernisch-Kantonales: Wenger holt den Festsieg

Kilian Wenger gewinnt das Bernisch-Kantonale in Utzenstorf, der Schwingerkönig lässt Remo Käser im Schlussgang keine Chance. Der Lysser Christian Stucki hätte allenfalls erben können, muss sich nun aber mit dem 2. Rang begnügen.

Christian Stucki bodigt Samir Leuppi. copyright: keystone

Christian Stucki befindet sich am Bernisch-Kantonalen zur Mittagspause mit dem zweiten Zwischenrang auf Kurs. Der Co-Titelverteidiger aus Lyss startet gut in den Tag und gewinnt zwei seiner drei Gänge mit der Maximalnote. Vor allem im zweiten Gang kann Stucki Kräfte sparen, indem er mit Valentin Steffen (Koppigen) kurzen Prozess macht. Im dritten Duell muss Stucki gegen Nordwest-Gastschwinger und Eidgenossen Nick Alpiger jedoch einen gestellten Gang hinnehmen und wird so etwas zurückgeworfen. Der andere Co-Sieger aus dem letzten Jahr, Kilian Wenger, siegt nämlich dreimal  und ist somit ein heisser Anwärter auf den Schlussgang. Überraschend ist neben Wenger auch Patrick Gobeli bis jetzt unbesiegt.

Florian Gnägi missglückt der Start am Berner Kantonalen. Der zweite Seeländer im Favoritenkreis muss sich im 1. Gang sogleich dem späteren «Stucki-Bremser» Nick Alpiger geschlagen geben. Der Aarberger fängt sich aber im zweiten Umgang und bezwingt Philipp Aellen aus Gstaad mit einer 10. Und vor der Mittagspause schickt Gnägi auch Kilian Wyss (Oberbalm) ins Sägemehl und erholt sich somit gut vom Fehlstart. Der Aarberger liegt auf dem dritten Zwischenplatz.

Nach der Mittagspause Muss Florian Gnägi aber seine Ambitionen auf den Festsieg begraben. Er kommt gegen Kilian von Weissenfluh (Hasliberg) nicht zu einem Resultat und fällt zurück. 

Stucki dreht hingegen wieder auf und lässt dem Riggisberger Severin Schwander im 4. Gang keine Chance. Und auch der nächste Kontrahent muss sogleich auf den Boden. Gleich mit dem ersten Zug bodigt Stucki in der Unspunnen-Schlussgang-Paarung des letzten Jahres Curdin Orlik, erhält aber «nur» 9,75 Punkte.

Diese reichen schliesslich nicht für den Schlussgang. Diesen tragen Wenger und der mit Stucki punktgleiche Remo Käser aus. Stucki kann sich aber je nachdem den Festsieg noch erben.

Daraus wird aber nichts. Wenger lässt im Schlussgang nichts anbrennen und kommt sogleich mit dem ersten Zug zum Erfolg. 

bil

Mehr dazu im "Bieler Tagblatt" vom Montag

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