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Ski alpin

6 Hundertstel fehlen Holdener zum Podestplatz

Wendy Holdener verpasst im ersten Weltcup-Slalom des Winters den Platz auf dem Podium. Die Innerschweizerin muss sich in Levi mit Rang 5 begnügen. Der Sieg geht einmal mehr an Mikaela Shiffrin.

(sda) Im letzten Winter hatte Wendy Holdener in 7 der 9 Weltcup-Slaloms einen Podiumsplatz belegt, zweimal war sie ausgeschieden. Diesmal aber reichte es ihr nicht in die Top 3, wenngleich nur wenig fehlte. Lediglich 6 Hundertstel lagen zwischen ihr und der drittplatzierten Österreicherin Bernadette Schild, die sich mit Laufbestzeit vom 12. auf den 3. Platz verbesserte.

Platz 5 hatte für Holdener schon im ersten Lauf resultiert. Vor allem im Steilhang hatte die Olympia-Zweite im Slalom Zeit eingebüsst. Zu verhalten sei sie dort gefahren, kritisierte sie hinterher ihre Fahrt. Aber auch im zweiten Durchgang kam sie nicht optimal ins Fahren. Die 25-jährige aus Unteriberg wirkte leicht verkrampft im Bemühen, die Rangliste aufzurollen.

Denn schliesslich möchte Wendy Holdener nur zu gerne endlich ihren ersten Weltcup-Slalom gewinnen, nach neun 2. und acht 3. Plätzen. An der Nummer 1 der Sparte ist aber nur schwer vorbeizukommen. Auch im Norden Finnlands offenbarte Mikaela Shiffrin ihre Sonderklasse. Die Amerikanerin verbuchte den 44. Weltcupsieg ihrer Karriere, den 33. in einem Slalom. Um 0,58 Sekunden verwies sie Petra Vlhova auf Platz 2. Im letzten Winter hatte die Slowakin in Levi vor Shiffrin gewonnen. Nur noch ein Sieg trennt Shiffrin im Slalom von der Schweizer Ski-Legende Vreni Schneider, und auch der Rekord, gehalten von der Österreicherin Marlies Schild mit 35 Erfolgen, dürfte schon bald fällig sein.

Michelle Gisin erreichte in Levi als exakt 10. einen Platz in den Top 10, womit sie ihr primäres Ziel erreichte. Die Engelbergerin lag bei Halbzeit auf Position 13, ehe sie sich noch um drei Ränge verbesserte. Die Nidwaldnerin Carole Bissig, die als 29. knapp in den Finallauf gerutscht war, beging im zweiten Durchgang vor dem abschliessenden Flachstück einen schweren Fehler, weshalb ihr letztlich nur Platz 28 blieb.

Pech hatte die Urnerin Aline Danioth, der als 31. drei Hundertstel zur Qualifikation fehlten. Auch die übrigen Schweizerinnen, unter ihnen die Debütantin Lorina Zelger aus Gams im Kanton St. Gallen, schafften den Vorstoss in den zweiten Lauf nicht.

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