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St. Gallen

Netz von Kokain-Dealern in St. Gallen ausgehoben

Die Kantonspolizei hat in St. Gallen das Netz eines Drogen-Dealerrings ausgehoben. Über neun Kilogramm Kokain wurden beschlagnahmt und insgesamt 27 Personen verhaftet.

(sda) Die St. Galler Kantonspolizei hat am Dienstag in einer Liegenschaft in der Stadt Hausdurchsuchungen durchgeführt. Der Auftrag kam von der Staatsanwaltschaft.

Dabei wurden 15 Personen wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen, wie es im Communiqué der Polizei heisst. Im Vorfeld dieser Aktion sind bereits 12 Personen festgenommen werden. Die Verhafteten stammten zum grössten Teil aus Nigeria.

Im Laufe der Ermittlungen konnten über neun Kilogramm Kokain mit einem Verkaufswert von über 800'000 Franken und mehr als 10'000 Franken Bargeld sichergestellt werden.

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Bern

Auns reicht Petition gegen Migrationspakt ein

Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) hat am Dienstag eine Petition gegen den Uno-Migrationspakt eingereicht. Sie hat dafür nach eigenen Angaben 15'000 Unterschriften gesammelt.

(sda) Die Petition fordert den Bundesrat auf, den Pakt nicht zu unterzeichnen. Die Auswirkungen für die Schweiz und ihre Bürgerinnen und Bürger seien nicht vorhersehbar, schreibt die Auns in einer Mitteilung. Die Forderungen seien zum Nachteil der Schweiz und würden die politischen Mitbestimmungsrechte des Schweizer Volkes einschränken.

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Bern

In der Schweiz gehen Kinder später zur Vorschule als in der EU

Bei der Frühkinderbildung hat die Schweiz Nachholbedarf: Während in EU-Ländern 95,3 Prozent aller über 4-Jährigen in Vorschulen gehen, sind es in der Schweiz nur 82,2. Nur Kroatien, die Slowakei und Griechenland haben anteilsmässig noch weniger "Kindergärteler".

(sda) Die EU hat Grund, sich auf die Schultern zu klopfen: Bei der Frühkinderbildung hat sie jetzt das Ziel, das sie sich im strategischen Rahmen 2020 zur Erziehung und Bildung gesetzt hat, erreicht: über 95 Prozent aller Kleinkinder in EU-Ländern kommen in den Genuss von frühkindlichem Unterricht.

Das zeigt ein interaktives Kurvendiagramm, welches das Statistikamt Eurostat am Dienstag zur Feier des Weltkindertags veröffentlicht hat. Es veranschaulicht die Entwicklung der Frühkinderbildung in der EU sowie in der Schweiz, Norwegen und Island seit 2000.

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St. Gallen

Unerwünschte Werbeanrufe - Geschäftsführer teilweise verurteilt

Mit unerwünschten Werbeanrufen haben Telefonverkäufer Kunden in der ganzen Schweiz belästigt - auch solche mit Stern-Eintrag im Telefonverzeichnis. Der verantwortliche Geschäftsführer wurde vom Kantonsgericht St. Gallen verurteilt. Seine Frau wurde freigesprochen.

(sda) Die Staatsanwaltschaft und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) warfen dem Ehepaar am Montag vor Gericht unlauteren Wettbewerb vor. Die Staatsanwältin beantragte für den 54-jährigen Kaufmann eine bedingte Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 750 Franken, für die 53-jährige Frau eine bedingte Geldstrafe von 15 Tagessätzen.

Zudem sei ein beschlagnahmtes Konto des Geschäftsmanns mit 250'000 Franken einzuziehen, forderte die Staatsanwältin. Die beiden Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück. Ihre Verteidiger verlangten Freisprüche.

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Bern

Im Goldenen Anker in Interlaken geht die Ära Sutter-Ammann zu Ende

Rund 40 Jahre lang haben Jeannette und René Sutter-Ammann das Interlakner Konzert- und Speiselokal Goldener Anker geprägt und weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Nun geht das Oberländer Kultlokal in neue Hände über.

(sda) Weit mussten Jeannette und René Sutter-Ammann nicht suchen: die neuen Besitzer des Goldenen Ankers, Regula und Thomas Dübendorfer, betreiben das benachbarte Hotel Bellevue. Der "Anker" soll im gleichen Rahmen wie bisher weitergeführt werden, wie Jeannette Sutter-Ammann am Dienstag eine Meldung des "Berner Oberländer" auf Anfrage bestätigte.

"Wir sind beide im Pensionsalter", führte Jeannette Sutter-Ammann aus. Das Paar möchte nun etwas kürzer treten.

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Leserbeitrag

Der erste Schnee in Biel

Ein Leserreporter hat den ersten Schneefall in Biel mit seiner Kameralinse eingefangen.

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Volleyball

Aarberg: Erste Niederlage seit 285 Tagen

Für beide Seeländer Erstligisten bedeutet die fünfte Cuprunde Endstation. Volero Aarberg verliert gegen B-Ligist Colombier ebenso 0:3 wie Nidau gegen den Ligakonkurrenten aus St. Gallen. Besser lief es den Teams in der Meisterschaft.

Bern

Berner Justiz muss im Fall eines Bijouterie-Räubers über die Bücher

Die Berner Justiz muss im Fall eines Bijouterie-Räubers prüfen, ob er genügend gut verteidigt wurde. Der 74-jährige Italiener wollte das erstinstanzliche Urteil weiterziehen, doch traf die Appellation zu spät ein.

(sda) Das bernische Obergericht trat wegen der rund zwei Wochen nach Ablauf der Frist eingetroffenen Berufung erst gar nicht auf den Fall ein.

Der 74-jährige Italiener gelangte ans Bundesgericht mit der Begründung, dass seine amtliche Verteidigerin den Weiterzug habe unter den Tisch fallen lassen und ihn in dem Verfahren nicht genügend unterstützt habe. "Ihr Verhalten ist unverständlich und man versteht nicht was sie sagt und tut", beschwerte sich der Italiener.

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Geräteturnen

Drei Medaillen 
ins Seeland

Zum Saisonschluss gewannen die Seeländer Turnerinnen und Turner an der Schweizer Meisterschaften in Dietikon drei Medaillen im Einzelgerätefinal. Im Mehrkampf reichte es nicht für Spitzenplätze.

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