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Frage der Woche

Ist der Lidl im Bieler Loeb eine Bereicherung?

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Bild: BT/a
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Ist der Lidl im Bieler Loeb eine Bereicherung?

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Insgesamt 348 Stimmen
Ja, jetzt bin ich öfters im Loeb.
20%

Ja, das ist eine Aufwertung der Innenstadt.
27%

Nein, es hat bereits genügend Discounter.
20%

Nein, das wertet Loeb völlig ab.
34%

Stichwörter: Lidl, Loeb

Kommentare

Observador

@Manon des Sources: Fr. 89.- pro Kilo Käse sind ja schon fast Schweizer Preise! Hier schämt sich ja auch niemand, für Fleisch, das auf der anderen Seite Fr. 8.- kostet, Fr. 80.- zu verlangen. Die Franzosen haben einfach gesehen, wie blöd viele hier sind, dass sie jeden Preis bezahlen. Die Fleischpreise hier sind ein Witz, nur für Reiche!


Observador

Ohne Aldi und Lidl würden 50% der Schweizer Bevölkerung Hunger leiden. Lidl hilft Loeb auch zu überleben, oder glaubt jemand, Loeb sei mit seinen Wucherpreisen in irgendeiner Form rentabel? Fr. 31.90 für eine einzige Unterhose hat nicht jeder auf der hohen Kante. Loeb ist völlig überflüssig -und man sieht es!


Manon des Sources

Sokrates – da kommt mir noch etwas über die von Ihnen genannte Hochpreisinsel“ in den Sinn. Wer über den Weihnachtsmarkt geschlendert ist, hat bestimmt die Stände aus dem „nahen“ Ausland (France) bemerkt. Mindestens 4 sind es. Auf die Frage, woher sie kommen, bekommt man die Antwort „du jura“, bohrt man weiter, wird deklariert, man komme „des deux côtés“. Man will sich auf keinen Fall als Franzosen deklarieren. Da wird doch tatsächlich Trüffelkäse zum Fr. 89.—pro Kg angeboten, der andere Käse zu Fr. 49.--. Auf meine Frage, was denn dieser Käse in Frankreich koste, erklärt mir der Mann, sie bezahlen ja schliesslich Zoll, dann die Reise etc. Ich bemerke, „vous êtes des voleurs“, was der Herr vehement bestreitet. Meine Frage, ob er bei der Einfuhr den Wert für den Zoll auch mit Fr. 89.—pro Kg deklariere, wird nicht beantwortet. Ob er überhaupt etwas verzollt hat, weiss nur der Weihnachtsmann, und er sagt es nicht.


sokrates

Ob die Grünen im Nationalrat gegen die Gemüse Stände am Rand von Kreiseln und Kreuzungen, und Trottoir Beizen wo die Speisen mit Auspuffgasen, Staub, und Russ umhüllt werden etwas unternehmen wage ich zu bezweifeln. Die Lobbyisten mit prall gefüllten Geldtaschen warten schon wie aasgeier auf die neuen Grünen Nationalräte. In vier Jahren wissen wir dann was diese vorgezogen haben.


sokrates

Soeben habe ich den Beitrag von @Manon des Sources gelesen und pflichte ihm bei, dass er völlig recht hat. Coop der sich immer noch an die Hochpreisinsel Schweiz klammert kommt in seinem Kommentar zu gut weg. Beim Inländervorrang sind unsere Bürgerlichen FDP-CVP EU Ja-sager schuld. Es sei denn die Schweizer wollen nicht zu Lidl Löhne Arbeiten. Pardini der sich für den Lohnschutz einsetzte wurde vom "Büezer" abgewählt. Letztendlich jedoch sind wir Konsumenten mit unserem Kaufverhalten an dieser misere selbst schuld.


Manon des Sources

Ist der Lidl im Bieler Loeb eine Bereicherung? Es kommt immer darauf an, wie man dies ansieht, für wen ist es eine Bereicherung? Be-reich-ern tut sich Lidl, sonst gäbe es ihn nicht. Zugute halten muss man ihm, dass in seinem Sortiment auch regionale Produkte zu kaufen sind, Fleisch aus dem Oberland, Gemüse aus der Region. Das ist schon mal positiv. In der Innenstadt gibt es so Balance zwischen dem sehr teuren (Alimentation) Manor und Lidl. Es ist allerdings immer an uns selber zu entscheiden, ob wir Fleisch aus Stallhaltung (EU) kaufen wollen, auch wenn wir wissen, dass diese Tiere nie eine saftige Wiese betreten haben. Ich schaue genau hin, wo was produziert wurde. Mit Lidl wurden auch deutsche Arbeitskräfte importiert – Inländervorrang?? In Basel fahren die Pensionierten mit dem Tram nach Weil am Rhein in den Lidl, weil es dort angeblich viel billiger ist, wobei die Differenz nicht nur auf höhere Miete/Personalkosten in der CH zurückzuführen sein dürfte. Was die angesprochene Konkurrenz zu Migros und Coop anbelangt: Migros hat seine Preise „nicht wirklich“ gesenkt, sie hat gleichzeitig den Inhalt der Produkte qualitativ und mengenmässig reduziert. Das nenne ich nicht „Preise senken“. Die Qualität bei MMM hat sich sehr ins Negative bewegt. Wir sollten uns auch fragen, weshalb es z.B. Coop möglich ist, in einer Filiale im Ausland denselben Panetone zu 3.95 Euro zu verkaufen, der bei uns 13.95 kostet?? Ein bekannter kam kürzlich aus dem Tessin mit einem solchen Panetone unter dem Arm! Wer bezahlt diese Differenz? Dasselbe gilt für Bücher und Zeitschriften aus der EU, die uns den doppelten EU-Preis kosten. Wie kann es sein, dass wir so viel mehr bezahlen. Im Gegenzug finanzieren WIR bei uns hergestellte Medikamente, welche in der EU wesentlich billiger angeboten werden. In die Pharma-Forschung fliessen auch Steuergelder. Ich kann verstehen, dass man bei Lidl einkauft. Werden Produkte geprüft (Kassensturz) schneidet Lidl vor allem bei Kosmetika immer sehr gut ab. Eines ist für mich klar, lieber bei Lidl im Löb Gemüse einkaufen, als in jenen zahlreichen Gemüseläden in Biel, welche meist an stark frequentierten Strassen stehen und ihre Ware draussen an der Strasse anbieten. Staub, Abgas, schmutziger Nebel etc. lässt grüssen. Offenbar ist dies legal und wird von den Kantonschemikern resp. von jener Behörde, welche für die Hygiene und Gesundheit zuständig sind, weder geprüft noch beanstandet. Die Auflagen für die Hofläden bei den Bauern hingegen sind sehr strikt – Herkunft, Inhalt, Ablaufdatum etc.! Vor dem Gesetz sind alle „gleicher“??


sokrates

Für die Laufkundschaft in der Stadt ist Lidl an einem guten Standort. Ob Loeb davon Profitiert wage ich zu bezweifeln. Abwerten wird es Loeb bestimmt nicht. Lidl ist für die Schweiz ein guter Player geworden. Migros und Coop haben ihre Machtpositionen verloren und die Preise angepasst. Wenn jetzt noch REWE in der Schweiz Fuss fasst wird es für die beiden etablierten Grossverteiler eng werden.


Biennensis

Nein


beobachter15

Nein


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