Sie sind hier

Biel

Swatch zieht vor Gericht

Swatch erhöht im Streit mit der Wettbewerbsbehörde Weko den Druck und geht ans Bundesverwaltungsgericht.

Symbolbild: Keystone

Die Swatch Group habe am 20. Januar am Bundesverwaltungsgericht gegen die im Dezember von der Weko erlassene Verfügung Beschwerde eingereicht, teilte der Konzern gestern auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit und bestätigte einen Bericht der «NZZ». Swatch kämpft dafür, dass ETA frei darüber entscheiden kann, welchen Kunden sie wie viele mechanische Uhrwerke liefert.

Das Gericht soll klären, ob die von der Weko getroffenen Massnahmen nichtig sind. Es geht aber vor allem auch um die Frage, ob die aufschiebende Wirkung der Swatch-Beschwerde superprovisorisch wiederhergestellt werden kann. Die Weko habe bis am 25. Februar Zeit, beim Bundesverwaltungsgericht insbesondere zu diesem Thema Stellung zu nehmen, sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey gegenüber der Agentur AWP. awp

Stichwörter: Swatch, Gericht, Weko, Biel, Wirtschaft

Nachrichten zu Wirtschaft »