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Stäfa

Sonova verdaut Coronakrise rascher

Der Hörsystem-Hersteller Sonova erholt sich rascher vom Einbruch der Coronakrise als bisher angenommen. Das per Ende September schliessende erste Halbjahr 2020/21 bringt bessere Zahlen als befürchtet.

Symbolbild: Keystone

(sda) Die Geschäftsaktivitäten hätten schneller als erwartet an Dynamik gewonnen, teilte der für die Marke Phonak bekannte Hörgeräteproduzent am Montag mit. Der Markt für Implantate habe sich dabei deutlich langsamer als der Markt für Hörgeräte erholt. Denn in vielen Kliniken blieben die Kapazitäten für chirurgische Eingriffe reduziert.

Konkret erwartet Sonova jetzt für das erste Halbjahr 2020/21 ein Umsatzniveau bei konstanten Wechselkursen von rund 79 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Zudem wird mit einer bereinigte Betriebsgewinn-Marge (EBITA) von etwa 15 Prozent in Schweizer Franken für den gleichen Zeitraum gerechnet.

Bisher hatte die Gesellschaft mit einem Umsatzniveau von etwa 65 bis 75 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode und einer positiven Marge im einstelligen Bereich gerechnet.

Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres erwartet die Gruppe eine Rückkehr zum Wachstum mit einem Anstieg von 4 bis 8 Prozent im Umsatz und von 20 bis 30 Prozent im bereinigten EBITA gegenüber der Vorjahresperiode, jeweils bei konstanten Wechselkursen.

Für das Geschäftsjahr 2020/21 bedeute dies, dass der Umsatz voraussichtlich 92 bis 94 Prozent des Vorjahresniveaus erreichen und der bereinigte EBITA in etwa auf Höhe des Vorjahres liegen werde.

 

Stichwörter: Wirtschaft

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