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Sensation: Weniger Arbeitslose im Mai

Trotz Wirtschaftskrise hat die Schweiz im Mai weniger Arbeitslose gehabt. Anders ist es in Grenchen, das einen starken Anstieg meldet. NEU MT AUDIO

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Sensation: Weniger Arbeitslose im Mai (Audio)

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<span style="font-weight: bold;">Biel: </span><br>In der Stadt Biel blieb die Arbeitslosigkeit gegenüber April 2009 unverändert. Die Bieler Arbeitslosenquote stagniert somit bei 4.9 % (Schweiz 3.4 %, - 0.1 Punkte).<br><span style="font-weight: bold;"><br><br>Seeland: Anstieg gestoppt</span><br>Im Seeland gibt es zwar keinen Rückgang der Arbeitslosenquote, der Anstieg wurde aber immerhin gestoppt. Der Grund dürfte im hohen Industrie- und Exportanteil zu suchen sein.<br><br>Aarberg: Stabil bei 1,7 Prozent<br>Biel: Stabil bei 4,7 Prozent, dem höchsten Wert im Kanton <br>Büren: Anstieg um 0,1 auf 2.4 Prozent<br>Erlach: Stabil bei 1.3 Prozent<br>Nidau: Stabil bei 2,3 Prozent<br><span style="font-weight: bold;"><br><br>Bern: Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist vorläufig gestoppt </span><br style="font-weight: bold;"><br style="font-weight: bold;">Erstmals seit Juli 2008 ist die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern gesunken: Im Mai 2009 waren 12'751 Personen arbeitslos. Das sind 604 Personen weniger als im Vormonat (Schweiz -1'581 auf 135'128 Personen). Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent (Schweiz -0,1 auf 3,4 Prozent). Dagegen stiegen die Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit leicht an. Die 387 Gesuche betrafen insgesamt 5'879 Beschäftigte.<br><br>Die saisonale Entwicklung im Bau- und im Gastgewerbe und daraus folgend eine steigende Nachfrage nach temporären Arbeitskräften hat zum Rückgang der Arbeitslosenzahl im Mai 2009 geführt. Insgesamt waren 604 Personen weniger arbeitslos als im Vormonat. Alle Altersgruppen haben davon profitiert. In der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahre sank die Zahl um 188 auf 2'276 Personen. In der Altersgruppe von 25 bis 49 Jahre ging sie um 360 auf 7'572 Personen zurück und in der Altersgruppe über 50 Jahre um 56 auf 2'903 Personen. Die Zahl der arbeitsuchenden Schülerinnen und Schüler und Studierenden sank um 35 auf 226 Personen, diejenige der arbeitsuchenden Lehrlinge um 17 auf 315.<br><br>Weiterhin betroffen von der konjunkturellen Abschwächung bleibt die metallverarbeitende Industrie (+91 auf 1'721 Personen). Dagegen verzeichneten das Gastgewerbe (-240 auf 1'344 Personen) und das Baugewerbe (-193 auf 931 Personen) deutliche Abnahmen. Diese Nachfragesteigerung wirkte sich ebenfalls positiv auf den Personalverleih im Bereich Immobilien, Vermietung, Informatik (-174 auf 1'910 Personen) aus.<br><br>Bei den Männern ging die Zahl der Arbeitslosen um -477 (-6,0 Prozent) auf 7'415 Personen zurück, bei den Frauen sank sie um -127 (-2,3 Prozent) auf 5'336 Personen. Mit 8'346 Personen waren 273 Schweizerinnen und Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern sank die Zahl um -331 auf 4'405 Personen.<br><br>In 18 von 26 Amtsbezirken ging die Zahl der Arbeitslosen zurück. Die höchste Quote verzeichnete der <span style="font-weight: bold;">Amtsbezirk Biel</span> mit 4,7 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Oberhasli mit 0,9 Prozent. Die stärkste Abnahme verzeichnete der Amtsbezirk Interlaken (-186 Personen).<br><br>Von den 18'493 Stellensuchenden (-701 oder -3,7 Prozent) gingen 3'010 Personen (-15) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1'007 Personen (-13) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 280 (-37) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 16,3 Prozent (Vormonat 15,8) in einem Zwischenverdienst. 5,4 Prozent (Vormonat 5,3) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 1,5 Prozent (Vormonat 1,7) eine Weiterbildung.<br><br>387 Gesuche zur Kurzarbeit, vorwiegend aus Industrie und Baugewerbe, betrafen 5'879 Mitarbeitende gegenüber 6'182 Beschäftigten im April.<br><span style="font-weight: bold;"><br><br>Schweiz: Weniger Arbeitslose im Mai</span><br><br>Der Schweizer Arbeitsmarkt ist in einer überraschend robusten Verfassung. Trotz Weltwirtschaftskrise nahm die Zahl der Arbeitslosen im Mai um 1581 auf 135 128 Menschen ab. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 3,4 Prozent. <br><br>Im Vergleich zum Mai vergangenen Jahres nahm die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 39 962 Personen oder 42,0 Prozent zu, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Montag mitteilte. Im April hatte die Arbeitslosenquote mit 3,5 Prozent den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht. <br><br>Einen Lichtblick gab es im Mai auch bei der Jugendarbeitslosigkeit: Die Zahl der 15- bis 24-Jährigen ohne Job verringerte sich innert Monatsfrist um 942 Personen oder 4,2 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr ergab sich indes ein Zuwachs um 7399 Arbeitslose oder 53,1 Prozent. <br><br>Viele Unternehmen schöpfen offensichtlich zuerst die Möglichkeit der Kurzarbeit aus, bevor sie Leute auf die Strasse stellen: Im März - aktuellere Zahlen liegen dem SECO noch nicht vor - wurden 877 266 ausgefallene Arbeitsstunden registriert. Das ist ein Anstieg um 50,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Betroffen waren 41 022 Personen (+40,4 Prozent) in 701 Betrieben (+46,6 Prozent). <br><br>Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Indikator für die Konjunktur. Nimmt die Arbeitslosigkeit zu, geht in der Regel der Privatkonsum - eine wichtige Stütze der Wirtschaft - zurück. Das SECO veröffentlicht in der nächsten Woche eine aktuelle Konjunkturprognose. Davon hängt ab, ob in der Schweiz ein drittes Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft lanciert wird. <br><br><span style="font-weight: bold;"><br><br>Solothurn: Arbeitslosenquote steigt auf 3,6% </span><br><br>Im Mai 2009 ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 113 auf 4’767 (4’654) Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,5% auf 3,6%. Die Zahl der Stellensuchenden liegt bei 6’681 (6’548) und ist damit um 133 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg auf 5,0% (4,9%). Der Anstieg ist ausschliesslich konjunkturell bedingt. <br><br>Den stärksten Anstieg der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat verzeichnet die Region Thal mit 9,4%. Die Quote ist neu bei 5,0% (4,5%), dies sind 31 Personen mehr. Den geringsten Anstieg der Stellensuchenden um 0,2% verzeichnet die Region Olten. Sie verharrt bei 5,1%. Die Quote der Region Solothurn verharrt ebenfalls bei 5,1%. <span style="font-weight: bold;">Die Quote der Region Grenchen steigt um 0,5%-Punkte an und liegt bei 6,7% (6,2%).</span> Die Region Schwarzbubenland verzeichnete einen Anstieg der Stellensuchendenquote um 0,1%-Punkt und liegt nun bei 3,2% (3,1%).<br><br>

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