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Samoa – (fast) ein Südseeparadies

Die BT-Korrespondentin berichtet von ihrer dreimonatigen Kreuzfahrt. Siebter Teil

Symbolbild: Pixabay
  • Dossier

Die traumhafte Südseevulkaninsel Samoa haben wir hinter uns, ebenso die topfebene Insel Tonga, welche aus Korallen besteht.

Beides sind Inseln, wie wir sie uns in unseren Träumen vorstellen: Türkisblaues Meer, viel Sonne, fröhliche und gastfreundliche Menschen. Allerdings sind 75 Prozent von ihnen übergewichtig und ein Grossteil lebt in Blechhütten. Unsere romantischen Vorstellungen würden wohl enden, müssten wir für immer hier wohnen. Und mir würden die vier Jahreszeiten, die Schweizer Schokolade und der Bielersee fehlen. Bei aller Träumerei: Ein Leben in der Südsee ist für mich unvorstellbar.

In Samoa stehen im November Wahlen bevor. Mit einem riesigen Hupkonzert und lautem Geschrei wird den Strassen entlang auf die bevorstehenden Wahlen aufmerksam gemacht. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die amerikanische Flagge so gar nicht auf diese Insel passt.

Tonga ist ein Königreich und wird von König Tupou VI regiert. Unser Fahrer zeigt uns dann auch mit ganzem Stolz die Paläste von König, Königin, Prinzessin und König Vater. Der Palast des Königs wurde 1867 in Neuseeland im viktorianischen Stil gebaut und auf die Insel transportiert. Ein Unterfangen, das wir uns heute kaum mehr vorstellen können.

Das Leben auf der «Luminosa» geht weiter. Wir lernen immer mehr Gäste kennen, darunter viele Schweizer. Es sind aber auch zahlreiche andere Nationalitäten vertreten. Nun sind wir auf dem Weg von Tonga nach Neuseeland, wo wir dann nach 49 Tagen genau die Hälfte der Weltreise absolviert haben. Lotti Studer

Alle Folgen der Serie unter www.bielertagblatt.ch/bord-serie

Stichwörter: Serie, Kreuzfahrt

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