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«Neues» Bieler Strandbad am Ende der Saison

Am Ende der Badesaison 1998 zieht das Bieler Strandbad Bilanz. Trotz nur durchschnittlicher Wetterverhältnisse blickt es aber auf eine gelungene Saison zurück - nicht zuletzt dank einem in diesem Jahr erstmals angewandten neuen Konzept.

<B>CTS SA<BR>
</B><P><FONT SIZE=+2><B>«Neues» Bieler Strandbad am Ende der Saison</B></FONT><P><B>Am Ende der Badesaison 1998 zieht das Bieler Strandbad Bilanz. Trotz nur durchschnittlicher Wetterverhältnisse blickt es aber auf eine gelungene Saison zurück - nicht zuletzt dank einem in diesem Jahr erstmals angewandten neuen Konzept.<BR>
</B><P>Fredy Frei<BR>
<P>Seit seiner Gründung in den dreissiger Jahren wurde das Bieler Strandbad in Eigenregie von der Stadt betrieben. In diesem Sommer aber war alles anders: Die Anfang Jahr gegründete Aktiengesellschaft Congrès, Tourisme et Sport SA (CTS) ist Eignerin und Lizenzhalterin des Casinos und übernahm als Betreibergesellschaft neben namhaften Bieler Objekten wie Kongresshaus, Volkshaus, Hirschensaal und Eisstadion auch die Hafenanlagen in der Bieler Seebucht und die Strandbäder Biel und Vingelz. <BR>
<P>Für die Besucher des Strandbades Biel mit offensichtlichen Konsequenzen: Statt nur zu liegen oder im Wasser zu schwimmen konnten sie in diesem Sommer erstmals aus einer breiten Palette an Aktivitäten von Gratis-Animation bis zu Fitnesskursen gegen Entgelt auswählen. Von diversen Wasserspielen über Gymnastik-Angebote wie Beach-Aerobic bis zu therapeutischen Aktivitäten wie Wassertreten usw. - alles unter der Führung von professionellen Kursleitern.<BR>
<P><B>Von passiv zu aktiv<BR>
</B><BR>«Wir wollen bei allen unseren Projekten vom reinen Raumvermieter zum Anbieter eines umfassenden Freizeitangebotes auf den eigenen Anlagen werden», erklärte CTS-Direktor Daniel Suter gestern an einem Mediengespräch im Strampi. Dass dabei auch Synergien genutzt werden, liegt auf der Hand: So können Kursleiter aus dem Fitnesszentrum im Kongresshaus im Sommer auch im Strandbad eingesetzt werden, oder die Gäste haben die Möglichkeit, ein Kombi-«Wasser»-Abonnement für Hallenbad, Strandbad und Eisstadion zu kaufen. Auf die erste Saison des «neuen» Strandbades blicken die Veranstalter weitgehend zufrieden zurück - trotz des höchstens «durchschnittlichen» Wetters, wie es Bademeister André Jeannerat gestern nannte. «Anfang Sommer plagte uns lange eine kühle Bise, dann kam ein derart heisser Sommer, dass uns viele höchstens am Morgen oder am Abend besuchten, und die Nachsaison ist bekanntlich auch sehr kurz gewesen», meinte Jeannerat. Dafür seien die vielen neuen Angebote auf ein positives Echo bei der Kundschaft gestossen. «Es kamen alle auf ihre Rechnung: Junge und Alte, solche, die etwas für die Gesundheit tun wollten, und solche, die einfach Fun suchten», meinte Jeannerat gestern.<BR>
<P><B>Events beim Strandbad<BR>
</B><BR>Neben Animation und Fitnesskursen rückte das Strandbad in diesem Sommer aber auch dank verschiedener Events ins Rampenlicht, wie Daniel Suter ergänzte. Unter anderem das Big-Blue-Festival, die 1.-August-Feier, das Swatch-Fest und das Beach-Volleyball-Turnier nutzten die grosszügigen Anlagen im und rund ums Strandbad und lockten viele Besucher an diese Ecke des Sees, die sonst kaum ins Strandbad gehen. Total 117 000 Besucher (zahlende Badegäste, Restaurant-Gäste und Event-Gäste) zählten die Betreiber diesen Sommer und verbuchen einen Umsatz (ohne Events) von 147 000 Franken (1997: 118 000). <BR>
In einem Ausblick versprach Suter, die bisherige Produktepalette und die Qualität auch 1999 zu halten, möglicherweise sogar auszubauen. Geklärt werden müsse demnächst auch der Expo.01-Bedarf für Restaurant und Gelände. Und denkbar ist für Suter schliesslich eine Zusammenarbeit mit Partnern wie Anbietern von Sportbekleidung oder aus dem Food-Bereich.<BR>

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