Sie sind hier

Mirja Jenni-Moser träumt von der WM

Sportlerin des Monats Dezember 2002 Mirja Jenni-Moser träumt von der WM Die BT-Spor

tredaktion hat die Läuferin Mirja Jenni-Moser zur letzten Seeländer Sportlerin des Monats des Jahres 2002 gewählt. Die 26-Jährige aus Nidau gehört derzeit zu den nationalen Spitzenathletinnen. <BR>

bfn. Mirja Jenni-Moser hat sich ihre Prämie mit konstanten Resultaten verdient. Vierte und beste Schweizerin wurde sie beim Bieler Cross am 1. Dezember. Als Höhepunkt bezeichnet sie den sechsten Rang an der Genfer Escalade eine Woche später. Den fünften Rang belegte sie beim Stadtlauf in Sitten, an dem sie sich unmittelbar hinter Anita Weyermann klassierte. Schliesslich gewann sie mit ihrem Mann Walter Jenni beim Zürcher Silvesterlauf in der Kategorie «Sie+Er». Eine Bilanz, die sich sehen lassen darf, zumal sie schon beim international besetzten Basler Stadtlauf Ende November beste Schweizerin geworden war. <BR>

Die Prämie von 500 Franken, die ihr als «Sportlerin des Monats» zusteht, wird Mirja Jenni-Moser in rund einem Monat in ein Trainingslager in Portugal investieren. In diesem will sie sich intensiv auf die Cross-Schweizer-Meisterschaft in Avenches vorbereiten. Dort findet Ende März auch die Weltmeisterschaft statt. Ein Wettkampf, von dem die Seeländerin zunächst nur träumte. Angesichts ihrer Resultate in den vergangenen Wochen wurde aus dem Traum ein konkretes Ziel. Vergeben werden die WM-Tickets an der SM. <BR>

Interessant ist ein Blick auf den Verlauf von Mirja Jenni-Mosers Leichtathletik-Karriere. Schon im Jugendalter gehörte sie landesweit zu den schnellsten Mädchen und gewann ein Rennen nach dem anderen. Nach mehreren Jahren, in denen sportlich nicht mehr viel klappte, ist die Athletin des TV Länggasse Bern (letzte Saison noch ST Bern) wieder dort, wo sie einmal war: bei den Besten. <BR>

Der grosse Unterschied zu früher ist der, dass sie nun nicht mehr das Gefühl hat, jemandem etwas beweisen zu müssen. «Ich laufe und trainiere sehr gerne», umschreibt sie ihre Motivation mit wenigen Worten. Doch seit der Geburt ihrer Tochter im letzten Jahr haben Ranglisten, Zeiten und Zahlen für sie eine andere Bedeutung als früher. Und dies ist sicher mit ein Grund für ihre derzeitigen Erfolge. <BR>

Der FC Biel auf Rang 2<BR>

Den zweiten Rang in der BT-Wahl sicherte sich der FC Biel. Die Mannschaft von Trainer Kurt Baumann schlug im letzten Spiel vor der Winterpause Münsingen mit 1:0 und stiess damit auf den zweiten Platz in der 1.-Liga-Gruppe 2 vor. Ein erstaunlicher Erfolg, gaben die Bieler doch immer wieder auf ärgerliche Weise Punkte ab. Ein Erfolg aber auch, der zeigt, dass für diese junge und entwicklungsfähige Mannschaft noch einiges drin liegt. Der Rückstand auf den Leader Wangen bei Olten beträgt nach 17 Runden nur einen Punkt. <BR>

Nicole Kunz im Weltcup<BR>

Die Lengnauer Langläuferin Nicole Kunz wurde für ihr Weltcup-Debüt mit dem dritten Platz in der BT-Wertung belohnt. Die 20-Jährige gehört seit dieser Saison dem B-Kader an und wird in diesem sachte auf regelmässige Einsätze im Weltcup vorbereitet. Angesichts ihrer guten Form zu Saisonbeginn konnte sich Kunz schon Anfang Dezember ein erstes Mal mit den Weltbesten messen. In Davos erreichte sie im Rennen über 10 Kilometer in der freien Technik den 67. Rang unter 70 Teilnehmerinnen. Auf die norwegische Siegerin Bente Skari verlor sie knapp vier Minuten.
<BR>

<B>Das BT-Siegerpodest vom Monat Dezember: </B>Die als Läuferin erfolgreiche Mirja Jenni-Moser siegte vor dem FC Biel und der Weltcup-Debütantin Nicole Kunz. Bilder: BT-Archiv/Grafik: Rolf Schluep
<BR><BR><BR><BR>

Knatsch, Jubel , Enttäuschung und Schadenfreude

bfn. Im Wintermonat Dezember sorgt der Fussball - im Vergleich zu anderen Jahreszeiten - eher selten für Schlagzeilen. Normalerweise. Anders in den vergangenen Wochen in Bern. Dort brach nämlich der <B>Knatsch des Monats</B> aus. Das Verwaltungsratsmitglied Peter Jauch reichte gegen die «YB-Retter» Heinz Fischer und Fredy Bickel Strafanzeige wegen ungetreuer Geschäftsführung ein. Ein Machtkampf, den auch die YB-Anhänger im Seeland gebannt verfolgten. Beendet wurde dieser schliesslich mit den <B>Rücktritten des Monats</B>: Fischer und Bickel, die von Anfang an am «kürzeren Hebel» sassen, legten ihre Ämter per sofort nieder. <BR>
*<BR>
Der <B>Jubel des Monats</B> gehörte den Eishockeyanern des Teams Canada. Diese gewannen - mit den beiden EHC-Biel-Spielern Chris Belanger und Ryan Savoia in ihren Reihen - den Davoser Spengler-Cup. «Das ist mein Stanley-Cup», liess sich der im November Vater eines Sohnes gewordene Belanger zitieren. <BR>

Weniger Erfolg hatten die beiden Kanadier mit dem EHC Biel. Aus dessen Reihen kam nach der enttäuschenden Leistung im Heimspiel gegen Thurgau (3:2) die <B>Entschuldigung des Monats</B>. «Wir müssen uns entschuldigen», sagte Captain Kevin Schläpfer gegenüber dem «Bieler Tagblatt». «Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Da muss jeder in den Spiegel schauen und sich fragen, was da los war. Ausreden dürfen wir keine suchen.»<BR>

*<BR>
Ein Erlebnis der anderen Art hatten die Spieler des Erstligisten SC Lyss. Die ausnahmslos berufstätigen oder in einer Schule engagierten Spieler machten sich an einem Dienstagabend auf den Weg nach Adelboden, um dort das zweitletzte Spiel der Qualifikationsphase zu bestreiten. Die Fahrt wurde zum <B>Leerlauf des Monats</B>, denn der Match musste wegen Schneefalls um 48 Stunden verschoben werden. Immerhin gewannen die Lysser diese Reprise mit 7:5 und qualifizierten sich für die Masterround. <BR>
*<BR>
Die <B>Schadenfreude des Monats</B> gehörte den Bieler 1.-Liga-Handballern. Ihr Lokalrivale PSG Lyss war mit beeindruckenden Leistungen in die Saison gestartet und lag mehrere Wochen an der Tabellenspitze. Das erste Derby der Saison im Lysser Grien gewannen jedoch die im Mittelfeld klassierten Bieler, welche die Lysser hiermit vom Leaderthron stürzten. <BR>
*<BR>
Die <B>Überraschung des Monats</B> realisierten die Frauen des VBC Biel. Gegen die Verbannung in die NLA-Abstiegsrunde konnten sie zwar nichts mehr ausrichten, aber der 3:2-Heimsieg gegen das zweitplatzierte Kanti Schaffhausen war für sie eine willkommene Motivationsspritze. Nach diesem Erfolg gewann das Team von Trainer Martin Barrette auch den Cup-Achtelfinal beim NLB-Klub Aadorf (3:2) und die Zitterpartie beim NLA-Letzten Cheseaux (3:1). <BR>
*<BR>
Weniger ruhige Weihnachtsferien hatten dagegen die Diessbacher Rollhockeyaner. Sie beklagten die <B>Ernüchterung des Monats</B>. Zuerst verpassten sie die NLA-Finalrunde, wenige Tage später folgte im Europacup gegen Gazinet Cestas (Fr) das Aus. Hatte es im Heimspiel noch für ein 3:3 gereicht, verloren die Seeländer das Rückspiel diskussionslos mit 2:6. Im Frühjahr werden sie sich gegen den Abstieg in die NLB wehren müssen.
<BR>

<BR>

Nachrichten zu Vermischtes »