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Frage der Woche

Fühlen Sie sich durch Fahrende gestört?

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Umfrage

Fühlen Sie sich durch Fahrende gestört?





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Kommentare

Bumerang

Ich verstehe nicht, weshalb man sich wegen dieser Umfrage mokiert. Es gibt zwei "Ja" und zwei "Nein" und es wird rege diskutiert. Ist doch alles im grünen Bereich? Aber die Forderung von einigen hier, Wörter, die den einen politisch unkorrekt erscheinen, aus Märchen zu streichen, hinterlassen bei mir schon Fragezeichen! Das ist nichts anderes als Zensur! Die Resultate dieser politisch korrekten Zensur sehen wir ja an den heutigen Unis, wo man nur noch politisch korrekt unterrichten darf? Sklaverei? Nein, die gibt es nicht und gab es nie... Aus dem einfachen Grunden, weil man sie aus dem Wortschatz gestrichen hat? Lääck du mir, geht es uns gut, dass wir über solche "Probleme" diskutieren müssen. Und da meine ich die Frage der Woche UND die Antworten darauf...


Faeberer

@Boris und Georges: Der armen Carmen den Zigeuner aus der Oper zu klauen, kann wirklich nur verqueren Sprachpolizisten in den Sinn kommen! Hübsch an dieser Idee ist nur, dass damit erstmals öffentlich Polizisten zu Dieben werden. Die Menschheit hat längst gelernt, dass es rund 5'200 Völker gibt auf diesem Planeten. Da wird sie wohl nicht gleich untergehen, nur weil ein paar Journalisten lernen sollten, dass Mathematik in Politik und Medien nicht immer der Schlüssel der Dinge ist. Zigeuner = Fahrende = Jenische + Sinti + Roma ist eine Gleichung, der ich als Lehrer nicht mal die Note "1" geben könnte. Sie ist so falsch wie die Erdscheiben-Sage. Vorwärts geschaut, bleibt die Hoffnung, dass die Jenischen nicht auch noch anfangen müssen, in Ihren Garten zu scheissen aus lauter Verzweiflung, dass auch im 21. Jahrhundert niemand bereit ist, sie als eigenständigen, aber gleichwertigen Teil der Schweizer Kultur zu akzeptieren. Oder anders rum: Herr Georges, darf ich den Namen "Georges" als "typisch diebisch" in die Zeitung setzen, wenn eine Georgette aus Transsylvanien beim Klauen im Migros erwischt wurde?


Georges

@Boris Gass. Genau ! Entfernen wir alle politisch unkorrekten Wörtern aus der gesamten Literatur, warum nicht, um die Menschheit zu retten. Ich glaub ich spinne!


Faeberer

Hallo Faktus! "Warum den einfach, wenn es kompliziert auch geht?" sagt ein gutschweizerisches Bonmot. "Fahrende" schreiben, "Zigeuner" denken, einzelne Roma-Gruppen meinen: so kompliziert ist es, wenn man sich nicht traut, das Kind beim Namen zu nennen. Das geht, wie man schon am Umfrage-Titel sieht, nicht nur Ihnen so. Die Redaktion ist auch von diesem "Kompliziert-denk-und-schreib-Virus" betroffen. Das Ergebnis zeigt aber, dass es durchaus Leser gibt, die das Spiel durchschauen und (bei allen Vorbehalten gegenüber unerfreulichen Vorkommnissen!) nicht bereit sind, alle Jenischen, Sinti und Roma in den gleichen "Dreckige-Zigeuner-Topf" zu werfen. Ich persönlich hoffe, dass auch die Journalisten etwas daraus lernen.


faktus

Nicht nur die "tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" (die mit ihrem Hobby "Einpersonenlärm" produzieren) und die Fallschirmspringer scheinen eine gut funktionierende Lobby im Rücken zu haben! Sieht man sich das (bis jetzt gemachte) Umfrageresultat über die "Fahrenden" an, steht die Auswertung gar nicht im Sinne und der Realität im der Bevölkerung! Das jeweilige Gefluche und der Unmut in der Bevölkerung, nach Wegzug der mobilien Einfamilienhaus-Siedlungen und den oft äusserst widerlichen "Hinterlassenschaften", tönt sonst ganz anders! Haben sich die betroffenen Landbesitzer, Behördenmitglieder und Bewohner/innen) mit den "Fahrenden" versöhnt....?


Faeberer

@Georges: Mit demselben Frankenbetrag, den "durchschnittliche Schweizer" für Wohnungsmiete und, wie meinten Sie: Renault Clio ausgeben, finanzieren Schweizer Jenische 1 Wohnwagen (der ihr, im Vergleich zur Wohnung sehr kleines, Zuhause ist), 1 dafür nötiges Zugfahrzeug (oft ein Bus/Lieferwagen, der gleichzeitig für das Geschäft benötigt wird) und die Miete der Stand- und Durchgangsplätze - das alles durch ihre ehrliche Arbeit als Metallhändler, Antiquitätenhändler, Scherenschleifer, Handwerker usw. Die "Scheuklappen" müssen deshalb die Redaktionen abnehmen, die allzu selten bereit sind, zuzugeben, dass sie mit "Fahrende" alle treffen, die in Wohnwagen leben, das Problem aber eine kleine Minderheit ist, die, zugegeben, in der Westschweiz öfters mal für Schlagzeilen sorgt. Sollen wir eine Umfrage starten: "Fühlen Sie sich von den Sesshaften gestört?" wenn wieder mal eine Horde besoffener Jugendlicher aus Ihrem Kulturkreis unsere Leute anpöbelt und beschimpft oder gar, wie letztes Jahr im Jura, mit Gewehren schiesst und Hackenkreuze kritzelt? Sicher wollen auch Sie nicht einfach in einen Topf geworfen werden!


Rino

Georges zu ersten ich bin ein Jenischer und weiss von was ich rede oder schreibe , aber Sie schreiben das die meisten keinen Respekt gegenüber den Gastgebern haben den gehen Sie mal auf die Plätze wo die Jenischen aus der Schweiz halt mache Aber bei euch ist es mal so das wen es heisst die Zigeuner haben den Platz verwüstet zurück gelassen das es alle sind auch wir Jenischen aus der Schweiz aber nur so am Rande es gibt Roma,Sinti und Jenische und das im Wallis waren Roma . Und ich unterstelle keinem was nur man sollte sich vorher besser Informieren und nicht alle in den gleichen Korb werfen


Georges

@Rino Zu Ihrer Information: Für mich ist das Auto oder eine dicke Rolex kein Statussymbol. Und ich finde es grundsätzlich falsch, soviel Geld für einen Karen auszugeben, der schon nach dem ersten Tag schon über 30% an Wert verliert. Soviel zu „meinem“ Neid. Nun zu der eigentlichen Sache: Mich interessiert es nicht, was das für Völker/Nomaden es sind und bin keineswegs ein Rassist. Ich mag es diesen Menschen gönnen in Freiheit zu leben. Es ist ihre Wahl. Aber ihren Mangel an Respekt kann ich nicht dulden. Die meisten zeigen schliesslich keinen Respekt ihren Gastgebern gegenüber, missachten sie und stellen ständig Forderungen ohne selber etwas beizutragen, z.B. sich korrekt verhalten. Hier in Biel und Umgebung sind wir von diesen Fahrenden einigermassen verschont geblieben, darum sehen viele die Welt so „rosig“ mit den Fahrenden und meinen die sind so herzig wie die Zigeuner in vielen Filmen (Gitarren, schöne Musik etc.). Da haben wir es nicht mit den Gipsy Kings zu tun! In der Westschweiz (Genf, Waadt, Freiburg, Walis) sind die Situation und die Verhältnisse schlimm. Fragen sie die Bewohner im Kanton Jura, besonders die Bewohner von Porrentruy (Pruntrut) und Umgebung. Ich habe es selber miterlebt (seit einigen Sommer schon) wie es da zugeht. Also Rino, nehmen Sie ihre Scheuklappen weg, machen Sie Augen und Ohren auf und vermeiden Sie gratis Unterstellungen.


Rino

Die Umfrage ist ein Witz und eine Hetzkampanien gegen Das Fahrende Volk Wie wäre es wen Ihre Zeitung mal mit Jenischen aus der Schweiz reden würden aber es ist einfacher alle schlecht zumachen den so ein Satz sagt doch alles ( Ja, denn sie hinterlassen Müll und schmarotzen ) Und Georges ist das etwa der Neid weil du nicht so ein Fahrzeug hast aber auch wir Arbeiten so das wir uns so was leisten können Und ich schliesse mich dem Faeberer und dem Boris Grass an zu dem was beide schreiben Bitte klären Sie Ihre Leser in Zukunft erst auf bevor Sie Umfragen oder Artikel über Fahrende veröffentlichen.


Faeberer

Fühlen Sie sich durch JUDEN gestört? - Ja, denn xxxxx - Nein, sondern durch Journalisten, die solche rassistischen Umfragen veröffentlichen! "Kann ich in meinem Text das Wort X durch das Wort "Jude" ersetzen, ohne dass er rassistisch wirkt?" Das ist die verlässliche Selbstkontrolle, durch die jeder Zeitungsartikel gehen sollte!


Georges

Neben den Ärger, den mir diese „netten Wanderer“ bereiten (hinterlassener Müll, Fäkalien und Dreck jeder Art), bin ich immer überrascht von den Wagen mit denen sie ihre mobilen "Einfamilienhäuser" herumziehen. Und das sind nicht irgendwelche Karossen. Kraftkarossen: Mercedes, Audi, BMW, um die Villas zu ziehen. Habe nie einen gesehen der ein Auto der Kategorie Renault Clio fährt. Nicht dass mich diese Autos imponieren. Aber die Frage drängt sich auf: Woher kommt das ganze Geld, um solche Autos „zu kaufen“. Die mobilen "Einfamilienhäuser" sind auch nicht von den billigsten! Haben die alle Win for Life gewonnen oder das Lotto? Oder Onassis geerbt? Sehen Sie bei den nächsten Interviews am Fernsehen richtig zu. Mann, da geht es ja um 100-tausende von Franken…


faktus

Wenn sich all diese "Fahrenden" mit ihren mobilen "Einfamilienhäuser" an unsere Gesetze, Anstandspflicht anderen Mitmenschen gegenüber und Befolgung von amtlichen Vorschriften halten würden, hätte ich (besonders als Nichtlandbesitzer!) keine Mühe mit dieser "Kultur"!


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