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Bohrmaschine kommt in heikle Gefilde

Bohrmaschine kommt in heikle Gefilde aid. Der Ausbruch

des Längholztunnels an der A5-Umfahrung von Biel schreitet planmässig voran, wie der Kanton gestern in einer Mitteilung schreibt. Am Donnerstag kommt die Bohrmaschine in den 900 Meter langen, heikleren Abschnitt in der Nähe des Möösliquartiers. Hier muss sich die Maschine unter dem Grundwasserspiegel durch instabile Sand- und Lehmschichten durcharbeiten. Aus Sicherheitsgründen wird deshalb im Bereich der Maschine auf der Oberfläche eine mobile Sperrzone errichtet, wie der Kanton weiter schreibt. Die 20 Meter breite und 30 Meter lange Sperrzone wird laufend dem Fortschritt der Tunnelbauarbeiten angepasst. Voraussichtlich Anfang September 2010 wird die Maschine im Brüggmoos wieder ans Tageslicht kommen.<BR><BR>
Die Tunnelbohrmaschine legt jeden Tag im Durchschnitt rund 14 Meter zurück. Gearbeitet wird sieben Tage rund um die Uhr. Seit Mitte Februar hat die Maschine über 1100 Meter der ersten der beiden Tunnelröhren ausgebrochen. Damals begann der Vortrieb des Längholztunnels. Aldo Quadri, der kantonale Projektleiter, sprach davon, dass nun der schwierigste Teil bevorstehe. <BR><BR>
Im November 2009 hatte die Tunnelbohrmaschine die erste Röhre des Büttenbergtunnels durchbrochen.

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