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Seeland

Vier Container und 16 Abfallsäcke voller Müll

Am Clean-up-Day standen in Biel insgesamt zehn Taucher im Einsatz. Sie zogen mehrere hundert Kilogramm Abfall aus dem See. Auch in Pieterlen haben Einwohner sackweise Müll gesammelt. Am Nachmittag fand zudem ein Bring- und Holanlass statt.

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Anke Eckardt

Dieses Jahr veranstaltete Pieterlen am Samstag erstmals einen Clean-up-Day. Dieser nationale Anlass findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt. «Wir mussten den Müll zum Teil regelrecht suchen», meinte Gemeinderat Andreas Graf, der mit seinen Kindern rund ums Schulhaus unterwegs war, nach der dreistündigen Sammelaktion im Dorf.

Nicht überall war es jedoch so sauber wie beim Schulhaus: Zuletzt hatten die rund 70 Teilnehmenden doch noch immerhin 16 volle 60-Liter-Säcke Abfall eingesammelt. Zudem fanden sie auch Dinge, die nicht in die Säcke passten: zum Beispiel ein Velo, einen Stuhl und eine Werkzeugkiste.

Besonders eifrig waren die Kinder dabei, die regelrecht ins Jagdfieber gerieten. Was aber einigen Teilnehmenden zu denken gab, waren die vielen Zigarettenstummel. Irgendwann schwand bei ihnen die Motivation, sich danach zu bücken. Die Frage, was gegen eine solche Form von Littering unternommen werden könnte, führte zu angeregten Diskussionen.
Ein ortsansässiger Musiker komponierte sogar noch spontan einen Clean-up-Song und unterhielt damit die Teilnehmer während der Mittagspause.

 

Gemeinsam für Pieterlen
Unter dem Motto «Pieterlen, gemeinsam stark» organisierte die Spezialkommission Integration und Gesundheit mit Unterstützung verschiedener Vereine und Mitgliedern der drei Ortsparteien diesen Tag. Neben der Sauberkeitsaktion stand die Gemeinschaft von Alt und Jung, Neuzuzügern und Alteingesessenen, Schweizer Bürgern und Einwohnern mit Migrationshintergrund im Zentrum.

Mit dem Bring- und Holanlass am Nachmittag boten die Organisatoren eine Plattform für die Vernetzung. Hier konnten gut erhaltene Gegenstände aus Haus und Garten unkompliziert den Besitzer wechseln. Bereichert wurde dieser Anlass durch die Landfrauen, die Kaffee und Kuchen bereitstellten.

Das Thema Integration bewegt die Behörden in Pieterlen seit geraumer Zeit. Als Symbol für ein Miteinander ohne Vorurteile regte ein Mitglied der Spezialkommission, das aus Pakistan stammt, eine besondere Aktion an: Am Ende des Tages wollte man gemeinsam einen Baum pflanzen.

Dies als Zeichen dafür, dass Bäume allen Menschen Schatten spenden und für jeden die Luft reinigen, egal welcher Herkunft, Religion und Hautfarbe. Nach anfänglicher Unsicherheit, welche Baumart man dafür wählen wollte, entschied sich die Spezialkommission für eine Esche. Sie steht nun südlich des Primarschulhauses.

 

Autoreifen, Einkaufswagen
In Biel haben Taucher des Unterwassersportzentrums Biel und des Tauchclubs Aarberg unter Leitung der Bieler Ortspolizei und der Abteilung Sicherheit Intervention und Prävention (SIP) den See nach Abfall abgesucht. Am Samstagmorgen um halb zehn stiegen neun Taucher und eine Taucherin in die Seebucht vor dem Strandboden. Innerhalb von knapp drei Stunden holten sie einige hundert Kilogramm Abfall vom Seegrund. Mitarbeiter der SIP und zwei Botschafter der Interessengemeinschaft Saubere Schweiz (IGSU) zogen die Gegenstände an Land, wo sie getrennt und entsorgt wurden.

Aludosen, Verpackungsreste aus Kunststoff und Glasflaschen wurden am häufigsten gefunden. Weiter zum Vorschein kamen sechs Autoreifen, drei Fahrräder, zwei Gepäckstücke, ein Strassenschild, ein Einkaufswagen, ein langes Eisenrohr und andere Metallgegenstände. Zu rätseln gab eine schwere Metallkiste, die mit Sand gefüllt war, zu schmunzeln ein Kistchen mit pornografischem Inhalt. Laut Kurt Gilomen von der Bieler Ortspolizei entsprach die Abfallmenge etwa den Erwartungen. Im Vergleich mit den Zahlen des Swiss Litter Reports, der die durchschnittliche Abfalldichte entlang von Schweizer Flüssen und Seen ermittelt hatte, halte sich die Zahl der in Biel gefundenen Gegenstände im Rahmen.

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