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Grenchen

Studie zeigt: Windturbinen sind angeblich unnötig

Gemäss einer gestern Dienstag veröffentlichten wissenschaftlichen Studie kann die Schweiz die Ziele des Pariser Klima-Abkommens mit einfachen Massnahmen und nur mit Solarenergie erreichen. Die Energiewende ist somit ohne Beeinträchtigung der Landschaft und der Biodiversität möglich. Der Einsatz von Windkraftanlagen ist heute angeblich unnötig und sogar kontraproduktiv.

Symbolbild: Keystone

Die Zahlen der Studie 2019 über den Energieverbrauch von PlusEnergieBau-Gebäuden zeigen, dass die Überschüsse der solaren Stromerzeugung in Kombination mit Pumpspeicherkraftwerken mehr als ausreichen, um den gesamten Gebäude- und Verkehrssektor in der Schweiz mit CO2-neutralem Strom zu versorgen, heisst es in der Medienmitteilung. Solardächer würden den CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduzieren, heisst es weiter.

Diese als einfach bezeichneten Massnahmen zeigen, dass die Energiestrategie 2050 einen falschen Ansatz gewählt hat. Die Studie belegt damit, dass dank der Solarenergie

  • nahezu alle CO2-Emissionen eliminiert werden können;
  • der Ausstieg aus der Kernenergie gewährleistet ist;
  • und damit die Landschaft und die Biodiversität vollständig erhalten bleiben.

Der Verband Freie Landschaft Schweiz (FLCH) sieht eine Reihe weiterer Vorteile für einen Paradigmenwechsel bei der Energiewende:

  • Die Subventionen (Einspeisevergütungen) für Solaranlagen betragen fast nur noch die Hälfte der Subventionen für Windkraftanlagen.
  • Mit dem Fokus auf Solarenergie sind Schweizer KMU und nicht deutsche Windkraftanlagenhersteller am Werk.

Diese Energiewende kann daher positive Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ausstieg aus der Atomenergie haben, heisst es in der Medienmitteilung. mt

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