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Fotografie

So schön kann Nebel sein – unsere Fotografin im Dunst des Seelands

Für manche ist Nebel einfach nur grässlich. Nicht so für unsere Fotografin Sarah Bittel; wie sie uns mit dieser Bildstrecke beweist.

Der Nebel aus der Perspektive unserer Fotografin. copyright: sarah bittel/bieler tagblatt

Fotos und Text: Sarah Bittel

Der Nebel, diese aus Wassertröpfchen geformte Masse, drückt während der kalten Jahreszeit so manch einem aufs Gemüt. Nicht verwunderlich, sang Reinhard May, dass die Freiheit über den Wolken wohl grenzenlos sei. Wer will schon in ebendiesen Wolken steckenbleiben, anstatt sich darüber dem Licht entgegenzustrecken?

Doch ist diese Masse wirklich so grau und trüb, wie sie oft beschrieben wird? Kann sie im Gegenteil nicht auch als Stimulus für innere Gedankengänge und als Ankurbelung unseres Vorstellungsvermögens gesehen werden? Als Antrieb, der Bilder in unserem Kopf entstehen lässt? Wird die graue Uniformität bei näherer Betrachtung nicht durch eine Vielzahl feiner Farb- und Lichtnuancierungen gebrochen und bringt sonst ungesehene Formen hervor?
 

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