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Büren

Rodungen zugunsten der Natur

Im Hinblick auf die Hauptarbeiten für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung werden ab Dezember entlang der Alten Aare Bäume gefällt.

Bild: zvg

Die Ausholzungen sind Teil der ökologischen Aufwertungsmassnahmen. Bereits realisiert sind zwei neue Schutzdämme im Studegrien. Zudem wurde eine Hochspannungsleitung in den Boden verlegt.

Die Rodungen im Gebiet Schwadernaugrien und Busswil-Worben sind einerseits notwendig, um die Massnahmen für den Hochwasserschutz zu realisieren, andererseits auch, um entlang der Alten Aare eine vielfältigere Tier-, Pflanzen- und Waldgesellschaft zu schaffen, heisst es in der Medienmitteilung.

In einer ersten Etappe dauern die Ausholzungen bis Ende des Winters 2015/2016. Die zweite Etappe startet im Winter 2016/2017. Holzunternehmen und private Waldeigentümer roden in enger Zusammenarbeit mit Revier- und Staatsförstern.

Start der Hauptarbeiten
Im Februar 2016 beginnen im Schwadernaugrien und im Gebiet Busswil-Worben die Hauptarbeiten zu den wasserbaulichen und ökologischen Massnahmen. Damit kommt der Wasserbauverband seinem Ziel einen Schritt näher – Schutz vor Hochwasser und ökologische Aufwertung der Alten Aare. Auslöser des Projekts waren die Hochwasser 2006 und 2007 beim Lyssbach und Eichibach. Die Projektleitung rechnet damit, dass im Frühling 2020 alle Arbeiten abgeschlossen sein werden.

Studegrien: Arbeiten Ende 2015 fertig
Im März 2015 wurde im Studegrien der erste Hochwasserschutzdamm innerhalb des Projektes erstellt. Gegen Ende dieses Jahres wird der Damm Studen saniert. Eine ökologische Aufwertung erfährt das Studegrien durch die Revitalisierung bestehender Giessen und die Realisation eines Amphibienteichs.

Erdverlegung: BKW Ökofonds und Fonds Landschaft Schweiz finanzieren mit
Von Herbst 2014 bis Herbst 2015 hat die BKW die bisher als Freileitung entlang der Alten Aare geführte 16kV-Leitung zwischen Kappelen und Büren abgebrochen und in den Boden verlegt. Das Landschaftsbild der als „Auengebiet“ und „Landschaft von nationaler Bedeutung“ klassierten Alten Aare konnte dadurch stark aufgewertet werden. Auf einzelnen Abschnitten des Trassees sind im Rahmen des Wasserbauplanes Alte Aare ökologische Massnahmen vorgesehen. Aus diesem Grund übernimmt der Wasserbauverband hier die Kosten der Erdbauarbeiten und der Revitalisierung. Initiant der Erdverlegung ist der BKW Ökofonds. Er unterstützt gemeinsam mit dem Fonds Landschaft Schweiz FLS dieses Projekt mit einem namhaften finanziellen Beitrag, heisst es in der Medienmitteilung. mt

Stichwörter: Büren, Seeland, Aare, Alte Aare, Natur

Kommentare

Demokrat

Freude herrscht! Damit wird die kleine Wasserstrasse wieder für uns Kanuten frei sein von Hindernissen jeglicher Art!


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