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Orange darf Antenne in Studen bauen - trotz der 50 Einsprachen

Gegen das Bauvorhaben des Mobilfunkanbieters Orange in Studen waren 50 Einsprachen eingegangen. Dennoch darf die Antenne gebaut werden.

Symbolbild: Keystone

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Trotz grosser Gegenwehr, unter anderem seitens der Gemeinde Studen, hat der Mobilfunkanbieter Orange die Baubewilligung für eine Handyantenne im Gassackerquartier erhalten. Dies bestätigte das Regierungsstatthalteramt Seeland gestern gegenüber Radio Canal 3. Gegen das Bauvorhaben waren 50 Einsprachen eingegangen (das BT berichtete).

Besorgnis um Gesundheit

Die Einsprecher befürchten, dass die Strahlung der Antenne die Gesundheit gefährde. Ausserdem passe die Antenne nicht in die Landschaft des Quartiers. Auch der Gemeinderat um Präsident Mario Stegmann kritisierte das Bauvorhaben, nicht zuletzt deshalb, weil in Studen schon fünf Mobilfunkanlagen stehen. «Solange Orange die baurechtlichen Normen einhält, dürfen sie die Antenne leider bauen», sagte Stegmann zu «Canal 3».

Um sich künftig besser gegen den Bau von weiteren Antennen zu wappnen, ist die Gemeinde Studen einem kantonalen Abkommen beigetreten. Im Abkommen sind Handyanbieter verpflichtet, im Vorfeld mit denGemeinden über den Standort der Mobilfunkanlage zu verhandeln.  ant

 

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Kommentare

Demokrat

Aus den Augen, aus dem Sinn. Jemand im Regierungsstatthalteramt Seeland wollte am Abend offensichtlich einen sauberen Tisch! Hier wird mit der Gesundheit von Menschen gespielt! Kinder in der Nähe von Natel Antennen sind besonders von Leukämie betroffen. Hirntumore, Herz und Schlafprobleme sind weitere Krankheiten von Handyantennen. Siehe Gigaherz.ch. Jeder Hausbesitzer ist verantwortlich für seine Mieter und hätte das Vorhaben verweigern können! Sofort Wegziehen aus Elektrosmog verseuchten Wohnungen ist eine Lösung. Handyantennen bedeuten zudem Wertverminderung von Einfamilienhäuser!


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