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«Nez Rouge macht Spass»

Seit 18 Jahren ist die Ipsacherin Anne-Françoise Bassin freiwillige Helferin bei Nez Rouge. Sie fährt Leute nach Hause, die es allein nicht mehr schaffen.

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Anne-Françoise Bassin von Nez Rouge im Interview. Bild und Video: David Schnell
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Frau Bassin, seit 1998 arbeiten Sie bei Nez Rouge als freiwillige Helferin. Wie sind Sie dazu gekommen?

Anne-Françoise Bassin: Die Sicherheit auf der Strasse ist mir sehr wichtig. Als ich selbst einmal von Nez Rouge nach Hause gefahren wurde, habe ich es als eine gute Sache empfunden. Daher entschloss ich mich, Mitglied dieser Organisation zu werden.

Ist die Arbeit anstrengend?

Anstrengend würde ich das nicht nennen. Manchmal ist es ein wenig stressig, wenn es viele Anrufe gibt und wir viel organisieren müssen.

Als ehrenamtliche Arbeiterin lernen sie die verschiedensten Menschen kennen. Was war Ihr schönstes Erlebnis?

Besonders gefreut habe ich mich, als ich einmal eine Familie nach Hause bringen durfte. Die Eltern hatten zwei kleine Kinder und sie waren nicht in der Lage, sicher zu fahren. Dank mir sind diese Kinder sicher zu_Hause angekommen. Das gab mir ein besonders gutes Gefühl.

Gab es auch weniger schöne Erlebnisse?

Manchmal gibt es anstrengende Kunden, die Anweisungen geben, wie man fahren soll. Aber im Grossen und Ganzen geht es gut.

Um freiwillige Arbeit zu leisten, muss man überzeugt an die Sache gehen. Wie würden Sie jemanden dazu bringen, das Gleiche wie Sie zu tun?

Das Motto Sicherheit auf den Strassen ist ein wichtiger Punkt. Ausserdem haben wir ein super Team und in so einem Rahmen macht Freiwilligenarbeit Spass. Alle sind motiviert und es gibt viele schöne Abende mit den anderen Helfern. ha

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