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Seeland

Konzernverantwortungsinitiative in Port, Nidau und Ipsach

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit.

Bild: zvg

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet werden. Konkret sollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz verpflichtet werden, in ihren Geschäften auf der ganzen Welt Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Vergangene Woche wurde in Nidau ein lokales Unterstützungs Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Sie wollen sich auch in den Ortschaften Nidau, Ipsach und Port für dieses Anliegen einsetzen. Darum haben sie ein Komitee gegründet. Am 29. Juni führt die Gruppe in Nidau eine erste Aktion durch. Interessierte können sich bei Matthias Barth (mabaport@hotmail.ch) melden oder sich direkt auf der Komitee-Website unter https://konzern-initiative.ch/lokalkomitee-port-nidau-ipsach/ informieren. mt
 

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