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Dreimal Gold und sechsmal Silber beim internationalen PIWI-Weinpreis

Der erfolgreiche Internationale PIWI-Weinpreis ging 2019 bereits in die neunte Runde. Und auch in diesem Jahr gingen zahlreiche Auszeichnungen an die Winzerinnen und Winzer vom Bielersee.

Symbolbild: Pixabay

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten oder PIWIs, wie die neuen Züchtungen auch genannt werden, spielen besonders in Zeiten des Klimawandels eine immer wichtigere Rolle im internationalen Weinbau: Diese Sorten kommen mit starken Temperaturschwankungen, langen Trockenperioden oder übermässigem Niederschlag gut zurecht und sind ausserdem nachhaltig, weil sie es erlauben, weitestgehend auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Dass daraus auch erstklassige Weine entstehen, zeigte sich auch beim diesjährigen PIWI-Weinpreis.

Über Gold freuen durfte sich nicht nur Michael Teutsch (Weinbau Festiguet, Ligerz) für seinen 2017er Regent Barrique. Besonders der nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen produzierende Ligerzer Winzer Bruno Martin (Biovin Martin) war mit 2 goldenen und 4 silbernen Auszeichnungen äusserst erfolgreich: Gold gab es für seine Weine Hofräbe Johanniter 2018, sowie für den Bianca 2018. Mit Silber ausgezeichnet wurden Martins 2017er Regent, die Cuvée Schiffreben Barrique 2016 (aus Maréchal Foch und Leon Millot), der Cabernet Blanc 2018 und der aus Seyval Blanc und Bianca gekelterte Le Blanc de Vincent 2018.

Zweimal Silber holten sich auch Ruth Wysseier und Werner „Swiss“ Schweizer vom Räblus Weinbau, Vingelz mit der roten Cuvée Blue Velvet 2018 (Regent, Leon Millaut und Cabernet Noir) und dem Solaris 2018.

Eine „Empfehlung“ (was in etwa einer bronzenen Auszeichnung entspricht) erhielten: Regent 2018 (Weinbau Festiguet) und Lune Bleu 2018 (aus Muscat Bleu und Regent; Biovin Martin) Eine Auswahl der prämierten Weine können in der Vinothek Pfropfhaus in Twann degustiert werden. mt

Stichwörter: PIWI-Weinpreis

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