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Lengnau

Dreifachkindergarten Küpfgasse wird gebaut

Die Gemeinde Lengnau hat diverse Beschlüsse gefasst.

Das Wappen von Lengnau

Klasseneröffnung genehmigt
Die Einwohnergemeinde Lengnau zählt im Oktober 2018 5'267 EinwohnerInnen. Mit dem Bevölkerungswachstum gehen auch die Schülerzahlen aufwärts. Die Eröffnung einer neuen Klasse im Pensum des 2. Primarschuljahres per August 2019 wird aufgrund der aktuellen Schülerzahlen unumgänglich, heisst es in der Medienmitteilung.

Durch die hohe Bautätigkeit entstehen in Lengnau viele attraktive Wohnungen für Familien mit Kindern. Der Gemeinderat sieht sich deshalb herausgefordert, die Infrastruktur der Schule laufend auszubauen und die notwendigen Planungen anzugehen. In einem ersten Schritt genehmigte der Gemeinderat die Eröffnung einer weiteren 2. Klasse ab Schuljahr 2019/2020, heisst es weiter.


Dreifachkindergarten Küpfgasse wird gebaut
Der Kredit von 3,3 Millionen Franken für das Projekt Dreifachkindergarten an der Küpfgasse wurde durch den Souverän genehmigt. Damit die notwendigen Arbeiten und Arbeitsvergaben effizient organisiert sind, delegierte der Gemeinderat die Umsetzung des Auftrages an den Projektausschuss Kindergarten Küpfgasse. Der Projektausschuss ist beauftragt, dem Gemeinderat sporadisch schriftlich Bericht über den Projektfortschritt zu erstatten. Sofern keine Verzögerungen durch Einsprachen entstehen, sollten die neuen Kindergärten auf das Schuljahr 2020/2021 bezugsbereit sein, heisst es in der Pressemitteilung.


Gemeindeverwaltung wird positiv beurteilt
Der Regierungsstatthalter besucht die Gemeinden seines Verwaltungskreises alle vier Jahre und prüft die Verwaltung auf ihre recht- und ordnungsmässige Führung. Der Gemeindebesuch in Lengnau fand am 1. November statt, heisst es weiter.

Der Kontrollbesuch soll sowohl der kantonalen Aufsichtsstelle als auch den Gemeindeorganen ein klares Bild über den Stand der Gemeindeverwaltung geben. Der Kontrollbericht soll aufzeigen, ob die Gemeinde recht- und ordnungsgemäss geführt und verwaltet wird. Mit einer klaren und transparenten Berichterstattung wird dem Gemeinderat ein Bild über die Verwaltung abgegeben.

Im Bericht ist festgehalten, die Einwohnergemeinde Lengnau verfüge über klare Führungsstrukturen, die im Organisationsreglement, der Organisationsverordnung und dem Funktionendiagramm abgebildet seien. Der Gemeinderat führe vornehmlich strategisch. Ihm zur Seite würden die 6 ständigen Kommissionen, die strategische Ziele zuhanden des Gemeinderates formulieren. Die interne Zusammenarbeit laufe gut.

Aufgrund der Prüfungsergebnisse hinterlasse die Verwaltungsführung in der Einwohnergemeinde Lengnau einen positiven Eindruck, heisst es in der Medienmitteilung.


Bau der Werkleitungen wurde durch den Gemeinderat freigegeben
Die Gemeindeversamlmung genehmigte verschiedene Verpflichtungskredite für Werke, die parallel zu den Leitungen des Wärmeverbundes gebaut werden sollen. Weil Beschwerden gegen die Gründung des Wärmeverbundes eingingen, unterliegen die verschiedenen Projekte einer Verzögerung.

Die Gemeindeversammlung genehmigte verschiedene Verpflichtungskredite für den Neubau von Werkleitungen. Es handelt sich um folgende Projekte:

- Der Nachkredit von 626'000 Franken für die Elektro- und Wassererschliessung Gewerbe- Industriestrasse (Los 1)

- Der Verpflichtungskredit von 838'000 Franken für die Elektro- Wasser- Abwassererschliessung und den Strassenbau Industriestrasse (Los 2)

- Der Verpflichtungskredit von 2'804'000 Franken für die Elektro- Wasser- Abwassererschliessung und den Strassenbau Emil Schiblistrasse

- Der Verpflichtungskredit von 1'001'000 Franken für die Elektro- Wasser- Abwassererschliessung und den Strassenbau Pestalozziweg

- Der Verpflichtungskredit von 1'282'000 Franken für die Elektro- Wasser- Abwassererschliessung und den Strassenbau Kändlenstrasse

Vorgängig genehmigte die Gemeindeversammlung die Gründung eines Wärmeverbundes. Gegen den Entscheid ging eine Beschwerde einer Stimmbürgerin ein, die erfolglos bis vor das Verwaltungsgericht weitergezogen wurde. Infolge Beurteilung der Beschwerde verzögert sich die Gründung des Wärmeverbundes. Der Gemeinderat entschied, bis die Gründung des Wärmeverbundes definitiv möglich sei, sei mit der Planung und dem Bau der verschiedenen Projekten zu warten. Er sistierte deshalb die Projekte. Mit dem rechtskräfitgen Entscheid des Verwaltungsgerichtes können die Projekte nun ausgelöst werden.

Der Gemeinderat gab die Projekte frei und beschloss, die Ingenieurarbeiten im Zusammenhang mit den obenerwähnten Projekten gemäss Submissionsrichtlinien in die Wege zu leiten. Er verlangte gleichzeitig, es sei ein umfassendes Kostencontrolling einzusetzen, heisst es weiter.


Grausteinweg wird saniert
Der Strassenbelag, die Strassenentwässerung und die Werkleitungen des Grausteinweges sind zu sanieren. Einerseits handelt es sich bei den Elektrizitätsleitungen um Freileitungen, andererseits ist die Wasserleitung in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Ebenso weist die Kanalisation undichte Muffen und Wurzeleinwüchse auf. Deshalb ist diese auch nicht mehr dicht und muss ebenfalls saniert werden. Die Strassenentwässerung und die Strassenabschlüsse gegenüber den Privatgrundstücken entsprechen auch nicht der Regel der Baukunst, heisst es in der Pressemitteilung.

Der Gemeinderat genehmigte einen Verpflichtungskredit von 23'000 Franken für die Erarbeitung eines Vorprojekts zur Sanierung der Werkleitungen und des Strassenkörpers, heisst es weiter. mt

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