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Aarberg

Die jüngsten Besucher standen im Fokus

Drei Tage lang hat sich das Gewerbe aus Aarberg, Kappelen und Bargen an der Aargwärb präsentiert. Das trübe Wetter hat dazu beigetragen, dass rund 6000 Besucher durch die umgestaltete Tennishalle flanierten. Das OK zieht eine durchweg positive Bilanz.

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von Renato Anneler

«Um neue Ziele angehen zu können, müssen Sie sich aus Ihrer Komfortzone hinausbegeben und sich bewegen», sagte Motivationscoach Filippo Larizza am Freitagabend vor rund 150 geladenen Gästen an der Eröffnung der dritten Aarberger Gewerbeausstellung Aargwärb. Der Lysser Sporttrainer stimmte die Aussteller in seiner 20-minütigen Ansprache auf den dreitägigen Sondereinsatz ein. Dabei gelang es ihm, die ganze Gesellschaft im Festzelt dazu zu animieren, während drei Minuten in einer halben Hocke ein kurzes Sporttraining durchzustehen.

So gestärkt machte sich der Tross von lokalen Politgrössen wie die Radelfinger Grossrätin Christine Gerber (SVP), Regierungsstatthalterin Seeland Franziska Steck (SVP) oder Alt-Nationalrätin Käthi Bangerter (FDP) zusammen mit namhaften Mitgliedern des Gewerbes wie KMU-Präsident Christoph Erb auf zum ersten Rundgang durch die spiralförmig angelegte Ausstellungshalle.

 

Stationen des Rübenanbaus
Rund 80 Stände wurden in den Tagen zuvor von den Ausstellern eingerichtet. Das Infrastrukturteam um Patrick Meier hatte als Grundlage Bauabsperrgitter in der Halle, wo normalerweise Tennis oder Badminton gespielt wird, aufgestellt und mit oranger Sichtschutzfolie verkleidet. In der jeweiligen Gestaltung ihres Standes waren die Aussteller frei.

Besonders beeindruckend war das Exponat der Bauerfamilien von Aarberg. In einem grossen Kasten zeigten sie die verschiedenen Stationen des Rübenanabaus, von der Gründüngung bis hin zur Ernte. Dafür waren entsprechende Flächen angebaut, mit der Phacelia als Düngergewächs sowie den Rüben im Keimzustand bis zur Erntereife.

Auch für jugendliche Besucher war die Aargwärb von Interesse. Viele Gewerbetreibende machten mit Flyern, Bannern und Ausstellungsstücken auf interessante Berufslehren aufmerksam. Damit wurden sie dem Messemotto «Kinder und Jugendliche» gerecht. Die jüngeren Ausstellungsgäste eroberten allerdings viel lieber das Hüpf-Piratenschiff oder trauten sich, die Tiere im Streichelgehege zu berühren. Diejenigen, deren Eltern lieber einen entspannten Rundgang machten wollten, wurden im Kinderhort des Elternvereins Aarberg betreut. 

 

Netzwerkanlass fürs lokale Gewerbe
«Die Aargwärb ist ein Chatroom», sagte Thomas Kocher vom Modegeschäft im Stedtli. Das bestätigt auch OK-Präsident Hans-Ulrich Stebler: «Unsere Ausstellung ist ein Netzwerk-Anlass, wie man ihn sonst kaum organisieren könnte.» Selbstverständlich gehe es auch um die Besucher, welche die Betriebe kennenlernen sollen. Doch genau so wichtig sei es, mit anderen Firmen gemeinsame Projekte anzureissen, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren.

Als Medienpartner war der Verein vom Lysser Lokalfernsehen zusammen mit dem Jugendradio Radiochico während der ganzen Ausstellung präsent und sendete verschiedene Beiträge und Studiogespräche von der Aargwärb. An einer Schlusszeremonie zog Hans-Ulrich Stebler im TV-Studio Bilanz: «Das Highlight war für mich die gesamte Ausstellung, die wir mit einem kleinen OK während anderthalb Jahren organisiert hatten. Ich bin absolut zufrieden.» Geht es im bisherigen Turnus weiter, dürfte die nächste Aargwärb 2022 stattfinden – pünktlich zur 800-Jahrfeier von Aarberg.

Stichwörter: Aargwärb, Aarberg, Messe

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