Sie sind hier

Unwetter

Das Seeland wurde vom Gewitter besonders hart getroffen

Ein heftiges Gewitter hat am Sonntagabend im Kanton Bern Schäden verursacht. Insgesamt gingen bei der Kantonspolizei Bern innerhalb von vier Stunden rund 160 Meldungen ein. Besonders betroffen waren das Seeland und der Oberaargau. Verletzt wurde nach bisherigen Kenntnissen niemand.

  • 1/5 Unser Unfallreporter war nach den Gewittern unterwegs in Kerzers, Gampelen, Müntschemier und Ins. Copyright: Arthur Sieber
  • 2/5 Unser Unfallreporter war nach den Gewittern unterwegs in Kerzers, Gampelen, Müntschemier und Ins. Copyright: Arthur Sieber
  • 3/5 Unser Unfallreporter war nach den Gewittern unterwegs in Kerzers, Gampelen, Müntschemier und Ins. Copyright: Arthur Sieber
  • 4/5 Unser Unfallreporter war nach den Gewittern unterwegs in Kerzers, Gampelen, Müntschemier und Ins. Copyright: Arthur Sieber
  • 5/5 Unser Unfallreporter war nach den Gewittern unterwegs in Kerzers, Gampelen, Müntschemier und Ins. Copyright: Arthur Sieber
zurück

Am Sonntagabend, 14. Juni 2015, ereignete sich ein Gewitter, welches in Teilen des Kantons Bern innerhalb weniger Stunden eine grosse Menge Niederschlag mit sich brachte. Bei den Regionalen Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern gingen zwischen 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr rund 160 Meldungen ein.

Am stärksten betroffen war dabei die Region Ins/Gampelen. Diese betrafen bis auf wenige Ausnahmen mit Wasser vollgelaufene Untergeschosse, Keller und Garagen.

Die Autostrasse H10 musste gegen 17.15 Uhr wegen Wassers in einer Unterführung zwischen Gampelen und Ins in beiden Richtungen gesperrt werden. Gegen 20 Uhr konnte sie wieder geöffnet werden. Auch die BLS-Strecke zwischen Ins und Kerzers ist seit Sonntagabend nicht mehr befahrbar. Wie Radio Canal 3 am Montagmittag berichtet, dauert die Schadensbehebung an. Es fahren Ersatzbusse, am Montagabend wird die Strecke voraussichtlich wieder in Betrieb genommen.

120 Meldungen aus dem Berner Jura und dem Seeland

Auch aus dem Berner Jura gingen einzelne Meldungen ein. Insgesamt wurden alleine aus dem Seeland und Berner Jura zwischen 16.30 Uhr und 20.30 Uhr rund 120 Anrufe im Zusammenhang mit dem Gewitter beantwortet.

Betroffen von den Niederschlägen waren auch weitere Teile des Kantons Bern. So trafen auch aus dem Oberaargau und dem Schwarzenburgerland Meldungen über vollgelaufene Keller, Lager, Einstellhallen und Unterführungen ein.

Zur Bewältigung der grossen Wassermassen standen zahlreiche örtliche Feuerwehren sowie die Ölwehr der Berufsfeuerwehr Biel im Einsatz.

Im Kanton Freiburg musste die Feuerwehr rund 60 Mal ausrücken. Bei der Kapo Solothurn gingen 35 Meldungen ein. pkb/pam
 

Haben Sie Bilder oder Videos des Unwetters? Schicken Sie sie uns an internet@bielertagblatt.ch


LINK ZUM THEMA
Auch andere Landesteile waren vom Unwetter stark betroffen. Dieser Artikel gibt den Überblick.

 

Kommentare

Demokrat

Eine Online einsehbare Gefahrenkarte von Lengnau zeigt ein Überschwemmungsgefährdeten Gefahrenbereich im Einzugsgebiet der Leugenen an. Ein Gefahrensignal zeigt eine mögliche Flutwelle von 2Meter an. In diesen Gefahrenbereich beabsichtigt die CSL-Behring ein Chemiewerk zu erstellen! Ein solches verantwortungsloses tun gegenüber Mensch und Natur sollte bestraft werden Wer zahlt die Umweltschäden?


Nachrichten zu Seeland »