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Sommerlager

Das Geheimnis des Drachenbergs wurde gelüftet

Die Jungwacht Blauring des Kantons Bern verbrachte den Sommer mit rund 300 Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich. Und sie haben einiges erlebt.

Im Sommerlager der Jungwacht Blauring lernten sich Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Kanton Bern kennen. Bild:zvg

Rund 300 Kinder und Jugendliche aus Scharen der Jungwacht Blauring des Kantons Bern waren im Juli in Aesch im Kanton Zürich gemeinsam auf der Suche nach dem Geheimnis des Drachenbergs. Unter anderem wurden mehr als 100 Zelte aufgestellt und 615 Meter Schlauch verlegt. Im Zentrum des Lagerplatzes wurde ein riesiger Berliner (grosses Zelt mit 340 Militär-Blachen) aufgestellt. Der Turm in der Mitte des Berliners gewährte auf zehn Metern Höhe einen Ausblick über das Reppischtal. Für die Kinder und Jugendlichen wurde ein Spielplatz gebaut. Zum Frühstück wurden jeweils zirka 28 Kilogramm Brot gegessen und rund 30 Liter Milch getrunken. Durchschnittlich zehn Personen kochten den ganzen Tag in selbstgebauten Küchen.

Das war heuer anders

So viel zu den Eckzahlen. Doch wie war es, am «Kasola19» teilzunehmen? Andrin (12) aus Biel geht seit Jahren mit der Jubla Lyss/Biel ins Sommerlager. Doch dieses Jahr war vieles etwas anders. Wie die letzten Jahre schlief er im Zelt mit Gleichaltrigen. Neben seinem Zelt standen heuer aber ungewöhnlich mehr Zelte. So hatte zum Beispiel die Jubla Ostermundigen ihren Lagerplatz direkt neben der Jubla Lyss/Biel, wodurch der Kontakt zwischen den Kindern und Leitenden von anderen Scharen schnell hergestellt war.

Schon am zweiten Tag traten die Scharen gegeneinander an und spielten gemeinsam das Geländespiel «Catch the Flag». Plötzlich standen doppelt so viele Gegnerinnen und Gegner auf dem Spielfeld als sonst. Es waren besondere Momente, wenn gemeinsam Angebote besucht oder im grossen Berliner dem Bühnenprogramm gelauscht wurde, um dem Geheimnis des Drachenbergs auf die Spur zu kommen. Auf der grossen Nachtwanderung liessen die Teilnehmer Himmelslaternen steigen und fanden schliesslich das gesuchte Drachenei. Einige Tage später und durch tatkräftiges Singen des Lagersongs schlüpfte aus diesem Ei sogar ein Drache und stieg mitten im Berliner in die Lüfte.

Während des «Kasola19» gab es auch die Möglichkeit, in kleineren Gruppen von etwas spezielleren Angeboten zu profitieren. Der 12-jährige Andrin etwa hatte Glück, er konnte sich noch rechtzeitig zum «Abseilen» beim Angebots-Nami einschreiben. Weitere beliebte Angebote waren zum Beispiel auch das Rafting auf der Reuss, Spurensuchen, T-Shirt bedrucken oder Babysitten.

Die Lagerverantwortlichen schreiben in ihrem Rückblick: «Wir hatten zwei unvergessliche Wochen mit unzähligen Highlights, sahen alte Freunde wieder und haben viele neue Lebensfreu(n)de gewonnen.» mt

Info: Interessierte sind zum Lagerrückblick der Jubla Lyss/Biel eingeladen: 22. September, 10 Uhr, Pfarrei Maria Geburt in Lyss.

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