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Grenchen

Alfred Fasnacht gewinnt den Kulturpreis Grenchen

Der Kulturpreis der Stadt und Region Grenchen 2015 geht an Herrn Alfred Fasnacht, der Anerkennungspreis wird der Band Jabahe unter der Leitung von Therese Frei verliehen und der Nachwuchsförderungspreis wird dem Jungschauspieler Tom Muster zugesprochen.

Alfred Fasnacht gewinnt den Kulturpreis. zvg

Der Kulturpreisträger Alfred Fasnacht war von Herbst 2005 bis Ende 2013 Präsident der Stiftung Museum Grenchen und wird in Würdigung seiner Verdienste im Bereich der Geschichte von Grenchen und seinem Einsatz für das Kultur-Historische Museum ausgezeichnet.
Alfred Fasnacht ist ein stiller Schaffer, der mit seinem Wirken die Grenchner auf die stolzen und prägenden Errungenschaften der 50er-Jahre aufmerksam machte und das Kultur-Historische Museum kontinuierlich zu einem der besten Museen in der Region und im Kanton weiterentwickelte.

Der Anerkennungspreis wird der Jabahe-Band unter Leitung von Therese Frei verliehen. Therese Frei gründete 1999 in Leuzigen die therapeutische Wohngemeinschaft Jabahe für Frauen mit einer kognitiven Behinderung. Mit Hilfe von befreundeten Musikerinnen und Musikern wurden mit den Bewohnerinnen erste Musikstücke eingeübt. Aus ersten Auftritten in der Wohngemeinschaft entstand mehr: In den letzten Jahren erhielt die Band Engagements aus der ganzen Schweiz und war stets auch gern gesehener Gast an lokalen Anlässen wie dem Grenchner Fest, der Kulturnacht oder dem Rock am Märetplatz. Die musikalische Qualität des Jabahe-Repertoires ist so gut, dass sich die Konzertanfragen stetig häufen. Der Anerkennungspreis soll für die Jabahe-Band Ansporn sein, ihren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und so als Vorbild für andere integrative Projekte zu dienen.

Die Band Jabahe

 

Tom Muster heisst der Gewinner des Nachwuchsförderungspreises. Bereits mit acht Jahren begann der heute 16-jährige Grenchner an einem Theaterkurs mit der Schauspielerei. Inzwischen überzeugte er in verschiedenen Theaterstücken der Grenchner Regisseurin Iris Minder, u.a. in den Freilichtspielen 2009, 2011 und 2013 in den Rollen eines Bauernjungen, als Sheriff Little Joe sowie als Lausbub Till. Im Schauspiel «Der letzte Einsatz» übernahm er die Rolle eines Jugendlichen, der es wagt, den Tod herauszufordern. 2014 spielte er in den szenischen Führungen «Die wilden Fünfziger Jahre» einen Halbstarken und spielte an der Kulturnacht 2014 und an weiteren Veranstaltungen die Rolle des Uhrenarbeiters Adolf Gschwind.

Tom Muster als Uhrmacher Adolf Gschwind

 

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 28. Januar 2015, 19 Uhr im Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen statt.mt

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