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Zug

ALG und SP schliessen sich für zweiten Ständeratswahlgang zusammen

Die Zuger Linke gibt sich nicht zu Frieden mit dem Nationalratssitz, den die Alternative - die Grünen (ALG) zurückerobert hat. Sie will auch einen Ständeratssitz. SP und ALG schicken darum Tabea Zimmermann (ALG) als gemeinsame Kandidatin in den zweiten Wahlgang.

(sda) Barbara Gysel (SP) verzichtet somit auf die Stichwahl, wie SP und ALG am späten Montagabend gemeinsam mitteilten. Die SP ruft die Stimmberechtigten laut dem Communiqué zur aktiven Wahlteilnahme auf, um eine vielfältige Vertretung in Bundesbern zu sichern.

Die ALG schrieb, dass das linksgrüne Bündnis mit dem Entscheid den Zugerinnen und Zugern eine ökologische und soziale Alternative biete. Das links-grüne Bündnis solle nach dem Nationalrat nunmehr auch im Ständerat fortgesetzt werden, hiess es weiter. Dem Ständerat würde zudem Frauenpower guttun, lässt sich Zimmermann zitieren.

Sie verpasste am Sonntag zwar das absolute Mehr, landete mit 8200 Stimmen aber auf dem vierten Platz hinter Matthias Michel (FDP) und Heinz Tännler (SVP). Sie machte 302 Stimmen mehr als Barbara Gysel, die das fünfbeste Resultat erzielte.

Gewählt worden war am Sonntag einzig der bisherige CVP-Ständerat Peter Hegglin mit 19'909 Stimmen. Er erreichte das absolute Mehr von 18'464 Stimmen problemlos.

Bei den Nationalratswahlen erreichte die ALG am Sonntag Historisches: Manuela Weichelt-Picard nahm für die Alternative - die Grünen (ALG) der FDP den Nationalratssitz ab. Sie ist die erste Frau, die Zug in Bundesbern vertritt. Die beiden bisherigen Nationalräte, Thomas Aeschi (SVP) und Gerhard Pfister (SVP) wurden wiedergewählt.

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