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Lesung

Irena Brežná liest in Biel

Auf Einladung der Literarischen Gesellschaft Biel liest die Schriftstellerin, Journalistin und Kriegsreporterin aus ihrem neuen Buch und diskutiert mit dem Publikum.

Symbolbild: pixabay.com

Vor 50 Jahren, nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, flüchtete die damals 18-Jährige Irena Brežná aus Bratislava in die Schweiz. Im Exil fand sie bald Zuflucht in der neuen Sprache, entdeckte das kritische Denken. Die Teilnahme am öffentlichen Diskurs liess sie sich fortan nie mehr verbieten, weder als Einwanderin noch als Frau. Vielmehr fand sie darin Identität und Haltung. Irena Brežná lebt heute in Basel. Sie ist Journalistin, Schriftstellerin, Slawistin, Psychologin und Menschenrechtlerin. 

Ihr Roman Die undankbare Fremde (2012) wurde mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Weiter erhielt sie u. a. für ihre Kriegsreportagen aus Tschetschenien den Emma-Journalistinnen-Preis und  den Theodor-Wolff-Preis sowie den Zürcher Journalistenpreis für ihre Reportage über kosovarische Flüchtlinge.

«Wie ich auf die Welt kam»   
Mittwoch 14. November, 19:00 Uhr, im Carré Noir, Obergasse 12, Biel (Türöffnung 18:30 Uhr).



Irena Brežná: «Wie ich auf die Welt kam» In der Sprache zu Hause, (Rotpunkt-Verlag 2018). Mit zahlreichen Schwarz-Weiss-Fotos ca. 200 Seiten, gebunden, 28 Franken. Das Buch ist an der Veranstaltung erhältlich. mt

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