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Chur

Bündner Kunstmuseum: Skizzen von Roman Signer erstmals zu sehen

Roman Signer ist bekannt für seine Installationen, Aktionen und Skulpturen. Das Bündner Kunstmuseum zeigt nun eine weitgehend unbekannte Seite des St. Galler Künstlers: seine Skizzen, der Schlüssel zu seinem Werk.

Symbolbild: Keystone

(sda) In der Schau des Bündner Kunstmuseums in Chur stehen erstmals überhaupt Skizzen des renommierten St. Galler Künstlers im Zentrum. Der Fundus an Entwürfen aus der Hand des 82-Jährigen umfasst über 3000 Exemplare. Bis zum 17. Januar nächsten Jahres sind 157 davon zu sehen, thematisch verteilt auf neun Räume.

Die Ausstellungsstücke umfassen einen Zeitraum von rund 50 Jahren. Skizzen seien der Schlüssel zum Werk von Roman Signer, sagte Stephan Kunz, Co-Direktor des Museums, am Donnerstag an einer Medienorientierung in Anwesenheit des Künstlers. Sie offenbarten den Kern von Signers erweitertem Verständnis von Skulptur.

Signer kritzelte seine Ideen für Aktionen und Installationen oft auf einfache Notizzettel, auf Briefumschläge oder kleinformatige Papiere. Viele dieser Ideen wurden im Lauf der Zeit realisiert, nahmen als Skulptur Form an, manche erst Jahre später - und manche gar nie.

Diesen Skizzen widmete sich Signer in den vergangenen Jahren verstärkt. Er integrierte einen Teil davon bereits in Ausstellungen. Im Bündner Kunstmuseum stehen sie nun vollends im Mittelpunkt.

Stichwörter: Kunst

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