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Wahlen

Stichwahl um Berner Ständeratssitze

Bei der Ständeratswahl im Kanton Bern hat keine der kandidierenden Personen das absolute Mehr erreicht. Deshalb findet am Sonntag, 17. November 2019 ein zweiter Wahlgang statt.

Symbolbild: Keystone

Im 2. Wahlgang (Stichwahl) sind diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten wählbar, die im ersten Wahlgang mindestens drei Prozent der gültigen Stimmen erhalten haben. In den Ständerat gewählt sind die zwei Personen, welche im zweiten Wahlgang am meisten Stimmen erhalten (relatives Mehr).

Rückzüge von Kandidaturen für den 2. Wahlgang müssen spätestens am Dienstag, 22. Oktober 2019, 12 Uhr, bei der Staatskanzlei eintreffen. Bei einem Rückzug der Kandidatur kann die Mehrheit der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des betreffenden Wahlvorschlags eine Ersatzkandidatur vorschlagen. Wahlvorschläge müssen bis spätestens am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 12 Uhr, bei der Staatskanzlei eingereicht werden.


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Es kommt zu einem zweiten Wahlgang am 17. November.

Das rot-grüne Duo holte am Sonntag die meisten Stimmen. Hans Stöckli (SP) belegte den ersten Platz mit 122'263 Stimmen vor Regula Rytz mit 119'960 Simmen. Ganz knapp dahinter folgte mit 119'630 Stimmen der SVP-Mann Werner Salzmann. Die Kandidatin der BDP, Beatrice Simon, schnitt überraschend schlecht ab und musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Sie erhielt 82'283 Stimmen.  Klar geschlagen wurden die Nationalrätinnen Christa Markwalder (FDP), Kathrin Bertschy (Grünliberale) und Marianne Streiff (EVP). Insgesamt hatten sich 15 Kandidierende zur Wahl gestellt. Acht von ihnen galten aber von Beginn weg als Exoten ohne Wahlchance und scheiterten alle an der Drei-Prozent-Hürde. Nicht mehr angetreten ist der bisherige Berner BDP-Ständerat Werner Luginbühl. sda

Stimmbeteiligung: 47.3 Prozent
Anzahl Stimmberechtigte: 740'367
Eingelangte Wahlzettel: 349'856
Leere Wahlzettel: 1'070
Ungültige Wahlzettel: 1'733
Gültige Wahlzettel: 347'053
Absolutes Mehr: 152'797

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Die Resultate des ersten Wahlgangs:

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Zwischenresulatate (9 von 10 Verwaltungskreisen):

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Im Kanton Bern droht der SVP und der SP der Verlust von je zwei Sitzen. Die BDP könnte ein Mandat preisgeben müssen. Das zeigt die Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG. Zwei Sitze zulegen könnten demnach die Grünen, die Grünliberalen und die EDU je einen.

Die neue Sitzverteilung würde demnach so lauten: SVP 7, SP 4, Grüne 4, Grünliberale 3, FDP 2, BDP 2, EVP 1, EDU 1. Der Kanton Bern kann nur noch 24 Sitze vergeben, einen weniger als bisher. 

Das Endergebnis wird Staatsschreiber Christoph Auer voraussichtlich zwischen 22 und 23 Uhr im Berner Rathaus verkünden. sda

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Zwischenresultate (8 von 10 Verwaltungskreisen):

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Zwischenresultate (7 von 10 Verwaltungkreisen):

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Zwischenresultate (6 von 10 Verwaltungskreisen):

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Die BDP droht ihren Berner Ständeratssitz zu verlieren. Die amtierende Beatrice Simon schneidet in den fünf bislang ausgezählten Verwaltungskreisen schlechter ab als erwartet. Sie liegt mit rund 24'000 Stimmen nur auf Platz 4. Die Nase vorn hat der SVP-Mann Werner Salzmann, der mit 39'600 Stimmen das absolute Mehr nur knapp verfehlt. Auf den nächsten Rängen folgen der Bisherige Hans Stöckli (SP) mit knapp 28'000 und die Grüne Regula Rytz mit gut 25'000 Stimmen. sda

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Zwischenresultat (5 von 10 Verwaltungskreisen):

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Der Kanton Bern wählt heute 24 Nationalräte und Nationalrätinnen plus zwei Personen in den Ständerat.

Ständerat: Die Resultate der Verwaltungskreise Seeland, Oberaargau und Interlaken-Oberhasli:

 

 

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