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Kanton Bern

Falsche Polizisten erbeuten total über 80'000 Franken

Bei der Kantonspolizei Bern sind im Oktober verschiedentlich Meldungen zu Anrufen von "falschen Polizisten" eingegangen.

Symbolbild: Keystone

Im Oktober gingen bei der Kantonspolizei Bern vermehrt Meldungen zu sogenannten "falschen Polizisten" ein. Akzentfrei hochdeutsch sprechende Anruferinnen und Anrufer gaben sich meist als Polizisten oder Kriminalpolizisten aus und gaben vor, Ermittlungen zu Einbruch-, Raub- oder Betrugsdelikten zu tätigen. Dabei sei in den Effekten von verhafteten Einbrechern die Adresse der Angerufenen gefunden worden, beziehungsweise hätten Betrüger Zugriff auf die Bankkonten der Angerufenen. Aus Sicherheitsgründen müssten daher auf der Bank das Bargeld abgehoben, an die Polizei übergeben und in sichere Aufbewahrung genommen werden. Dazu wollten die "falschen Polizisten" eine Übergabe vereinbaren, entweder am Domizil der Angerufenen oder an einem bestimmten Ort.

So wurde der Kantonspolizei Bern am 1. Oktober 2019 gemeldet, dass eine unbekannte Täterschaft eine Frau in Bern einige Tage zuvor dazu gebracht hatte, Geld abzuheben und am Domizil einem "falschen Polizisten" 25'000 Franken zu übergeben. Am 17. Oktober 2019 erhielt die Kantonspolizei Bern Kenntnis von einer Frau aus Bern, die von der Täterschaft mit dem gleichen Tatvorgehen angerufen und zu drei Bargeldübergaben von insgesamt 57'000 Franken bewegt worden war. In beiden Fällen sind Ermittlungen im Gang. 

Die Kantonspolizei Bern warnt in diesem Zusammenhang vor solchen "falschen Polizisten" und gibt auf ihrer Website Tipps, wie man sich schützen kann, unter anderem:

-Übergeben Sie nie Bargeld an unbekannte Personen.

-Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu zahlen und Geld oder Wertsachen an Unbekannte zu übergeben

-Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der Polizei.

pkb

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