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Corona-Massnahmen

Die neusten Corona-Massnahmen treffen vor allem die Gastronomie

In der heutigen Pressekonferenz des Berner Regierungsrates wurden die neusten Massnahmen und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie preisgegeben.

Symbolbild: Keystone

Im Gegensatz zur Westschweiz, wo strenge Corona-Massnahmen einschliesslich der Schliessung der Restaurants im Moment dazu beitragen, dass die Fallzahlen deutlich sinken, verharren die Zahlen im Kanton Bern bei rückläufigen Testzahlen weiterhin auf zu hohem Niveau. Zusammenfassend ist für den Regierungsrat also leider keine Entspannung der epidemiologischen Lage feststellbar, heisst es in der Medienmitteilung.

Nach diversen Gesprächen unter anderem auch mit dem Verband GastroBern hat die Regierung entschieden, die Restaurationsbetriebe ab Montag, 30. November, bereits um 21 Uhr statt wie bisher um 23 Uhr zu schliessen. Parallel dazu wird die maximale Zahl der Gäste, die sich zur gleichen Zeit in einem Restaurant aufhalten dürfen, auf 50 Personen beschränkt. Die neue Regelung für die Gastronomie gilt bis zum 14. Dezember. Auf diesen Zeitpunkt wird ein Wechsel auf die Bundeslösung angestrebt. Bei den Take-away-Betrieben gilt weiterhin die Regelung des Bundes, wobei das Schutzkonzept der Betreiberin oder des Betreibers im Rahmen der ihr oder ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten Massnahmen vorsehen muss, um Menschenansammlungen vor dem Betrieb zu verhindern. Ebenfalls nicht betroffen sind Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Restaurationsbetriebe für Hotelgäste.

Die Regierung ist sich bewusst, dass sich die Bevölkerung, die besonders betroffenen Wirtschaftsbranchen und der Kultursektor möglichst bald eine gewisse Normalisierung des Alltags wünschen. Aus diesen Gründen hat er die feste Absicht, die von ihm am 23. Oktober angeordneten Massnahmen, die über die geltenden Bundesregeln zur Eindämmung von Covid-19 hinausgehen, per 14. Dezember 2020 ganz oder teilweise aufzuheben. Damit möchte die Regierung der Bevölkerung Perspektiven geben und ihr etwas mehr Bewegungsfreiheit verschaffen, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Festtage. mt



 

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