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Bundesrat verbietet wegen Coronavirus alle Grossanlässe +++ Bieler Fasnacht abgesagt +++ EHC-Biel-Spiele ohne Zuschauer +++ FC-Biel-Spiel verschoben

Der Bundesrat verbietet wegen des grassierenden Coronavirus alle öffentlichen Grossveranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Verbot gilt laut dem Departement des Innern bis zum 15. März und wurde aufgrund der besonderen Lage verhängt.

Auch 2021 wird die Bieler Fasnacht nicht stattfinden. Symbolbild: Keystone
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Ja, jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Virus in der Schweiz ausbreitet.
22%

Ja, die Behörden müssen nun handeln und die Grenze zu Italien schliessen.
19%

Nein, sollte das Virus auch bei uns auftreten, wäre die Schweiz gut dafür gerüstet.
10%

Nein, Panik bringt nichts.
48%

16:39: Das Heimspiel des FC Biel gegen den SV Muttenz vom Sonntag ist wie alle anderen Partien in der 1. Liga verschoben worden. mt

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15:25: Seit heute Nachmittag ist die Hotline für Fragen rund um die Erlaubnis von Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen im Kanton Bern in Betrieb. Die Nummer lautet: +0800 634 634.

Für medizinische Auskünfte steht die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: Telefonnummer: +41 58 463 00 00. mt

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14:05: Die MCH Group hat auf Grund der bundesrätlichen Verordnung und zur Sicherheit der Gesundheit der involvierten Menschen entschieden, die Durchführung der Weltmesse für Uhren und Schmuck Baselworld 2020 auf den 28. Januar bis 2. Februar 2021 zu verschieben. Diese Verschiebung erfolgt in Absprache mit einem grossen Teil der Aussteller. mt

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13:00: Die Stadtverwaltung von Biel beobachtet die Situation bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus genau. Wie vom Bundesrat und vom Kanton Bern beschlossen, wird die Bieler Fasnacht abgesagt. Die Spiele des EHC Biel können gespielt werden, jedoch ohne Zuschauer. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1000 Zuschauern müssen sich die Organisatoren gemäss Bundesratsverordnung mit den kantonalen Behörden beraten. Der Kanton hat angekündigt zu diesem Zweck im Laufe des Nachmittags eine Hotline einzurichten und eine entsprechende Telefonnummer zu kommunizieren. In Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundes werden derzeit keine besonderen Massnahmen für Schulen und Kindergärten getroffen. mt

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Die Swiss Football League hat alle Partien vom Wochenende der Super League und der Challenge League abgesagt und auf ein noch nicht bestimmtes Datum verschoben. Über den weiteren Verlauf der Meisterschaft werde die SFL in enger Absprache mit den Behörden und den Klubs in der kommenden Woche informieren, teilte die Liga mit. mt

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Sämtliche Spiele der verbleibenden zwei Qualifikationsrunden in der National League finden am Freitag und Samstag vor leeren Rängen statt. Dies aufgrund der jüngsten Massnahme seitens Behörden gegen die Verbreitung des Corona-Virus. Das heutige Heimspiel des EHC Biel gegen die ZSC Lions findet somit ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt. Einlass ins Stadion erhalten lediglich die Spieler der Mannschaften, die Schiedsrichter, Funktionäre, Mitarbeitende und akkreditierte Medien.

Auch die Bieler Fasnacht ist betroffen. mt

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Unter das Verbot fallen alle Veranstaltungen, an denen sich gleichzeitig mehr als tausend Personen aufhalten. Das können Fasnachtsumzüge, Konzerte, Breitensportanlässe oder auch Fussball- und Eishockeyspiele sein.

Der Bundesrat beschloss das Verbot an einer ausserordentlichen Sitzung am Freitag, wie das Departement des Innern (EDI) schrieb. Grund für das Verbot sei der Schutz der Bevölkerung. Diese habe oberste Priorität.

Bei Veranstaltungen, an denen weniger als tausend Personen teilnehmen, muss von Fall zu Fall über die Durchführung entschieden werden. Die Veranstalter müssen zusammen mit der zuständigen kantonalen Behörde eine Risikoabwägung vornehmen, ob sie die Veranstaltung durchführen können oder nicht, wie das EDI schrieb.

Die Situation um das neue Coronavirus Sars-CoV-2 stuft der Bundesrat als "besondere Lage" gemäss dem Epidemiengesetz ein. Das bedeutet, dass der Bundesrat selber Massnahmen anordnen kann, für die normalerweise die Kantone zuständig sind.

Das Veranstaltungsverbot habe weitreichende Auswirkungen für die Bevölkerung der Schweiz, räumt das EDI ein. Das Verbot verspreche aber einen wirksamen Schutz für die Menschen im Land und auch für die öffentliche Gesundheit. Es solle die Verbreitung des neuen Coronavirus in der Schweiz eindämmen.

In der Schweiz sind in der laufenden Woche die ersten Fälle von bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen bekannt geworden. In Basel-Stadt, wo am Donnerstagabend der erste Fall bekannt wurde, wollten die Behörden am Freitag bekanntgeben, ob die Basler Fasnacht durchgeführt werden kann.

Bereits am Donnerstag abgesagt wurde der Engadiner Skimarathon - in Graubünden gab es zwei bestätigte Coronafälle. Zu dem Breitensport-Grossanlass werden jeweils mehrere tausend Langläuferinnen und Langläufer erwartet. sda
 

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