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Titelgeschichte

«Brutalster Terroristen-Wildwest»

Ein schrecklicher Auswuchs der 68er-Revolte in Deutschland war der RAF-Terrorismus. Am 20. Dezember 1977 griff dieser auf den damals noch vollständig zum Kanton Bern gehörenden Jura über: Zwei Schweizer Grenzwächter wurden bei einer Schiesserei schwer verletzt.

  • 1/6 Erpressung II: Um der Forderung nach Freilassung der RAF-Mitglieder Nachdruck zu verleihen, entführt eine palästinensische Terrorgruppe die Lufthansa-Maschine «Landshut» in die somalische Hauptstadt Mogadischu. Bild: Keystone
  • 2/6 Erpressung III: Kurz nach der Befreiung der 86 Flugzeug-Geiseln in Mogadischu begehen führende RAF-Leute im Gefängnis Stuttgart-Stammheim Selbstmord: Jan-Carl Raspe, Gudrun Ensslin und Andreas Baader (von links). Am folgenden Tag wird Schleyer von seinen Entführern erschossen. Bild: Keystone
  • 3/6 Ulrike Meinhof hat sich schon ein Jahr zuvor in der Zelle erhängt. Bild: Keystone
  • 4/6 Drei Leibwächter und der Fahrer sterben, als im September 1977 in Köln der deutsche Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer entführt wird. Drei Monate später erreicht der RAF-Terror das Bernbiet. Bild: Keystone
  • 5/6 Wie in einem Thriller: Gabriele Kröcher-Tiedemann feuert am Zoll Fahy ihr ganzes Magazin auf zwei Grenzwächter ab, sie und Christian Möller überfahren fast einen dritten. Bild: Alamy
  • 6/6 Erpressung I: Mit der Entführung von Hanns Martin Schleyer sollen elf inhaftierte RAF-Mitglieder freigepresst werden. Bild: Keystone
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  • Dossier

Beat Kuhn

Nach diesen Vorfällen radikalisiert sich die westdeutsche Studentenbewegung der 60er-Jahre. Einige werden gar zu Terroristen: Im Namen einer wirren linksextremen Ideologie wird insbesondere die Rote Armee Fraktion (RAF) – benannt nach dem Militär der Sowjetunion – in den 70er-, 80er und 90er-Jahren durch Morde und Sprengstoffanschläge Angst und Schrecken verbreiten. Ihre mit grosser Brutalität ausgeführten Taten schockieren die Öffentlichkeit jeweils ähnlich wie heute die Anschläge des IS. Im Visier hat die RAF indes nicht zufällige Passanten, sondern primär gezielt hochrangige Protagonisten von Wirtschaft und Staat. Auch militärische Einrichtungen der als «imperialistisch» verteufelten USA sind ein Ziel.


Eskalation im Herbst 1977
Im September und Oktober 1977 erreicht die RAF-Gewalt ihren Höhepunkt. Darum spricht man auch vom «Deutschen Herbst»:

- Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer in Köln überfallen und verschleppt. Dabei werden sein Fahrer und drei Leibwächter in einem zweiten Fahrzeug getötet. Nicht einmal mit einem so massiven Sicherheitsdispositiv ist man also sicher vor der Gruppe. Die Entführer fordern die Freilassung von elf gefangenen RAF-Mitgliedern.

- Um den Druck auf die Regierung zu erhöhen, entführt die mit der RAF verbündete Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) am 13. Oktober die Lufthansa-Maschine «Landshut». Es folgt eine Odyssee durch die arabische Welt. Bei einer Zwischenlandung im Jemen wird der Pilot erschossen, ab da wird die Boeing 737 vom Co-Piloten geflogen. Auf dem Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu wird das Flugzeug am 18. Oktober kurz nach Mitternacht von der GSG 9 gestürmt, einer auf Antiterroreinsätze spezialisierten Grenzschutzgruppe. Drei der vier Geiselnehmer werden getötet, alle 86 Geiseln können unverletzt befreit werden.

- Noch in derselben Nacht begehen im Hochsicherheitsgefängnis Stuttgart-Stammheim führende RAF-Mitglieder Selbstmord: Andreas Baader und Jan-Carl Raspe erschiessen sich mit je einer von ihren Anwälten eingeschmuggelten Pistole. Gudrun Ensslin hängt sich auf, wie es Ulrike Meinhof bereits im Mai 1976 getan hat. Damit sind nun beide Namensgeber der RAF tot, die ursprünglich als Baader-Meinhof-Gruppe oder -Bande bezeichnet worden ist.

- Am folgenden Tag findet die Polizei nach einem entsprechenden Hinweis der RAF im elsässischen Mülhausen im Kofferraum eines Autos die Leiche von Hanns Martin Schleyer.


Grenze zu Frankreich im Auge
Schon Monate zuvor hat eine schweizerisch-deutsche Anti-Terror-Einheit unter dem Decknamen «Sophie» ihre Fahndungsbemühungen auf die offene Grenze quer durch den Jura konzentriert, der damals noch voll und ganz Teil des Berner Kantonsgebietes ist. Das dünn besiedelte, ländliche Grenzgebiet bietet sich als Zufluchtsort für Terroristen geradezu an: Eine Vielzahl von Forststrassen ohne Schlagbaum macht es einem leicht, das Land bei Bedarf zu wechseln. Ein hoher Schweizer Zollfunktionär meint einmal, dass die Region nur «nach dem Bau einer Mauer» ausreichend zu kontrollieren wäre – oder aber notdürftig durch unregelmässig wechselnde personelle Verstärkung an einzelnen Abschnitten. Letzteres wird denn auch getan.

Am 20. Dezember 1977 zeigt sich jäh, dass entsprechende Befürchtungen berechtigt sind: In der Nähe der Zollstation beim kleinen Dorf Fahy im Pruntruter Zipfel des Juras werden die zwei Schweizer Grenzwächter Pierre Oberli und Marc Hayoz kurz nach Mittag auf einen weissen Renault 16 aufmerksam. Dieser verlässt die Schweiz verbotenerweise auf einer Forststrasse nach Frankreich. Als der Wagen mit französischem Kennzeichen eine Stunde später auf demselben Weg zurückkehrt, halten ihn die beiden an. In dem Auto sitzen eine junge Frau und ein junger Mann, die sich als Ulrike Hohendahl und Wilfried Mampfe, wohnhaft in Berlin, ausgeben. Zur genaueren Abklärung werden die zwei Autoinsassen auf die rund einen Kilometer entfernte Zollstation mitgenommen.

Während der Befragung im Zollbüro zückt die Frau plötzlich eine Pistole und feuert das ganze Magazin auf die beiden verdutzten Beamten ab. Beide werden schwer verletzt. Als das Verbrecherpaar Sekunden später den Renault startet, stellt sich ihnen ein dritter Beamter in den Weg. Unter dessen Schüssen zersplittert die Frontscheibe des Renaults, doch dieser steuert direkt auf den Beamten zu und schleift ihn mehrere Meter mit. Die Flüchtigen rasen ins zwölf Kilometer entfernte Pruntrut. Dort steigen sie in ein Taxi um. 25 Minuten später endet die Taxifahrt an einer Strassensperre bei Delsberg, wo das Auto von fünf Polizisten umstellt wird. Zunächst wollen beide Deutsche ihre Waffen zücken, doch dann lassen sie sich widerstandslos festnehmen. An einer Tankstelle werden sie durchsucht, wobei Möller alle Kleidungsstücke ablegen muss.

Es ist nicht übertrieben, wenn der «Blick» am folgenden Tag vom «brutalsten Terroristen-Wildwest» schreibt, der je auf Schweizer Boden stattgefunden habe. Denn tatsächlich handelt es sich bei den Gefassten, die in Wahrheit Gabriele Kröcher-Tiedemann und Christian Möller heissen, um Terroristen. Allerdings nicht um die Mörder von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer, wie einige Medien umgehend spekulieren. Im Renault können zahlreiche gefälschte Ausweispapiere und Führerscheine sowie grosse Mengen Banknoten in diversen Währungen sichergestellt werden. Einige der Geldscheine lassen sich dank der Seriennummern identifizieren: Sie stammen eindeutig aus dem Lösegeld, das einen Monat zuvor die Entführer des entführten Wiener Strumpf-und-Wäsche-Industriellen Walter Michael Palmers erpresst haben – 4,5 Millionen Mark.


Schneller Griff zur Waffe
Die 26-jährige Gabriele Kröcher-Tiedemann ist Gründungsmitglied der kleinen Terrororganisation «Bewegung 2. Juni», die sich im Januar 1972 formiert hat und die nicht offiziell zur RAF gehört. Die Linksterroristen operieren allerdings längst in einem übergreifenden Netzwerk, um den gemeinsamen «Klassenfeind» mit vereinten Kräften effizienter bekämpfen zu können.

Die nur 1 Meter 53 grosse Kröcher-Tiedemann ist als Tochter eines trunksüchtigen Nationalsozialisten in zerrütteten Verhältnissen aufgewachsen. Als Studentin ist sie mit terroristischen Kreisen in Kontakt gekommen. 1973 hat man sie wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten, die sie bei einem Autonummern-Diebstahl ertappt haben, zu einer achtjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Im März 1975 ist sie von den Entführern des West-Berliner CDU-Bürgermeisterkandidaten Peter Lorenz zusammen mit vier Gesinnungsgenossen freigepresst worden. Die Tatsache, dass einige der freigelassenen Gefangenen später wieder terroristisch aktiv werden und Menschen ermorden, bestärkt die deutsche Regierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), nicht noch einmal den Forderungen der RAF nachzugeben.

Im Dezember 1975 ist Kröcher-Tiedemann am Überfall auf eine Konferenz der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) in Wien beteiligt, den eine Grup-pe unter Führung des südamerikanischen Top-Terroristen «Carlos» durchführt. Gemäss Zeugenaussagen hat sie dabei einen Sicherheitsbeamten und den Leibwächter des irakischen Erdölministers erschossen. Danach verlieren sich die Spuren von Kröcher-Tiedemann wieder im Wüstensand von Jemen, wo sie nach der Freipressung in einem Ausbildungslager der PFLP für den bewaffneten Kampf trainiert hat.


Hilfe bei Schleyer-Entführung
Der 28-jährige Christian Möller gilt als wichtiger logistischer Helfer der RAF. Er ist bei einer ganzen Reihe von Banküberfällen dabei, bei denen Mittel für Aktionen und für das Leben im Untergrund beschafft werden. Ende April ist er festgenommen worden, doch hat man ihm nichts nachweisen können und ihn darum wieder freigelassen.

Am 26. September wird beim Überfall auf eine Bank in Bremen rund eine halbe Million Mark erbeutet – Geld, das nach Erkenntnissen der Polizei für die Logistik-Finanzierung der Schleyer-Entführung verwendet wird. Als einer der vier beteiligten Bankräuber kann aufgrund von Fingerabdrücken im gestohlenen Fluchtfahrzeug Christian Möller identifiziert werden.


Schloss wird zur Festung
Nach dem zweifachen Mordversuch bei Fahy verweigert das Terroristen-Duo jegliche Aussage. So bleibt im Dunkeln, was genau die beiden im französisch-schweizerischen Grenzgebiet wollten. Immer wieder treten sie in den Hungerstreik – wegen angeblich unzumutbarer Haftbedingungen. Kröcher-Tiedemann erklärt, sie befinde sich im Kriegszustand und sei zur Durchsetzung ihrer Überzeugungen auch bereit, zu töten.

Im Sommer 1978 findet auf Schloss Pruntrut der Prozess gegen die zwei Terroristen statt. Es werden grösste Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Das Gebiet wird weiträumig abgesperrt, die Polizei ist mit einem Grossaufgebot präsent. Wer Einlass in den Verhandlungssaal will, wird peinlichst genau durchsucht, und selbst Kugelschreiber oder Feuerzeuge werden einem abgenommen. Die Angeklagten sind – an Händen und Füssen gefesselt – frühmorgens mit dem Helikopter aus Bern eingeflogen worden.

Ihre Verteidiger aus dem linken «Anwaltskollektiv» um Bernard Rambert stellen das Verfahren als politischen Prozess hin und torpedieren es mit allerlei Einsprachen und Anträgen. Dies hat einen zweiwöchigen Verhandlungsunterbruch zur Folge. Am 30. Juni wird das Urteil verkündet: Kröcher-Tiedemann muss wegen Mordversuchs für 15 Jahre ins Zuchthaus, Möller, dem keine Schussabgabe nachgewiesen werden kann, wegen Mittäterschaft für elf Jahre hinter Gitter.


Hindelbank wird ausgebaut
Da der Kanton Bern keine geeignete Unterbringungsmöglichkeit für eine als so gefährlich eingestufte Frau wie Kröcher-Tiedemann hat, muss im Frauengefängnis Hindelbank eiligst ein Hochsicherheitstrakt gebaut werden. Dort absolviert sie eine Anlehre als Sekretärin. In der Freizeit strickt und häkelt sie gerne. Überdies darf sie ihre Arabischkenntnisse verbessern.

Damals noch mit dem Terroristen Norbert Kröcher verheiratet, freundet sie sich mit einem ehemaligen Redaktor der «Wochenzeitung» an, der sie im Gefängnis besucht. Die beiden wollen sogar heiraten. Dies versuchen die Schweizer Behörden mit allen Mitteln zu verhindern. Sie unterstellen dem Paar, nur eine Scheinehe zu planen, um die drohende Auslieferung der Deutschen zu verhindern. Noch ehe die Gerichte letztinstanzlich über den Fall befunden haben, wird Kröcher-Tiedemann allerdings 1987 wegen guter Führung vorzeitig aus Hindelbank entlassen.

Sie wird indes nicht auf freien Fuss gesetzt, sondern in ein Kölner Gefängnis verbracht. Dort soll sie jenen Teil der Strafe absitzen, die sie dank der Entführung von Peter Lorenz bis dahin hat umgehen können. Auch der Opec-Prozess wird neu aufgerollt. Jenes Verfahren offenbart gravierende Schlampereien der Wiener Polizei. Und so wird Kröcher-Tiedemann trotz «erheblichem Tatverdacht», der sich jedoch nicht «zur Gewissheit verdichten» lässt, 1990 vom Vorwurf des Doppelmordes freigesprochen. 1991 wird sie freigelassen. Ihr neues Leben in Freiheit ist indes nur von kurzer Dauer: Im Oktober 1995 erliegt sie mit 44 Jahren einer Krebserkrankung. Über Christian Möllers Verbleib ist nichts bekannt. 1998 löst sich die RAF offiziell auf.

2009 kommt aus, dass Karl-Heinz Kurras, der Polizist, der am 2. Juni 1967 Benno Ohnesorg erschossen hat, Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR war. Es war also nicht ein Vertreter des angeblichen faschistischen Polizeistaates BRD, sondern ein Agent Provocateur der kommunistischen DDR, der die Spirale der RAF-Gewalt ausgelöst hat.


Der RAF-Terror fordert 34 Opfer
In den 70er-, 80er- und 90er-Jahre sterben bei Attentaten und Sprengstoffanschlägen 
der RAF 34 Menschen. Eine Auswahl in chronologischer Reihenfolge.

- 10. November 1974: Der Berliner Kammergerichtspräsident Günter von Drenkmann wird in seiner Wohnung ermordet.

- 24. April 1975: Die deutsche Botschaft in Stockholm wird überfallen, um 26 RAF-Häftlinge freizupressen. Die BRD verweigert die Erfüllung der Forderungen. Zwei Diplomaten werden ermordet, zwei Terroristen sterben beim Hantieren mit Sprengstoff.

- 7. April 1977: Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird zusammen mit seinem Fahrer und einem Leibwächter in Karlsruhe erschossen.

- 30. Juli 1977: Jürgen Ponto, Chef der Dresdner Bank, wird 
in seinem Haus bei Frankfurt erschossen. Ein RAF-Mitglied ist mit ihm persönlich bekannt, wird samt zwei Komplizen von ihm eingelassen.

- 5. September 1977: Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer wird in Köln überfallen und verschleppt. Bei der Aktion werden sein Fahrer und drei Leibwächter getötet. Gefordert wird die Freilassung von elf gefangenen RAF-Mitgliedern.

- 13. Oktober 1977: Um den Druck zu erhöhen, entführt die mit der RAF verbündete Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) die Lufthansa-Maschine «Landshut». Es folgt eine Odyssee durch die arabische Welt, bei welcher der Pilot erschossen wird.

- 18. Oktober 1977: Auf dem Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu wird das Flugzeug gegen 0.30 Uhr von der Anti-Terror-Einheit 
GSG 9 (Grenzschutzgruppe) gestürmt. Drei der vier Geiselnehmer werden getötet, alle 
86 Geiseln können unverletzt befreit werden. Noch in derselben Nacht begehen im Gefängnis Stuttgart-Stammheim führende RAF-Mitglieder Selbstmord: Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe.

- 19. Oktober 1977: Im elsässischen Mülhausen wird im Kofferraum eines Autos die Leiche des erschossenen Hanns Martin Schleyer entdeckt.

- 20. Dezember 1977: Am Zoll Fahy werden zwei Schweizer Grenzwächter bei einer Schiesserei schwer verletzt.

- 1. Februar 1985: Ernst Zimmermann, Chef der Motoren- und Turbinen-Union (MTU), 
wird bei München erschossen.

- 8. August 1985: Bei einem Sprengstoffanschlag auf den US-Luftwaffenstützpunkt in Frankfurt kommen 3 Menschen ums Leben, 23 werden verletzt.

- 9. Juli 1986: Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts und sein Fahrer werden bei München durch eine Autobombe getötet.

- 10. Oktober 1986: Der Diplomat Gerold von Braunmühl wird in Bonn auf offener Strasse erschossen.

- 30. November 1989: Der Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, wird auf der Fahrt zur Arbeit in Bad Homburg mit einer Autobombe ermordet.

- 1. April 1991: Der Präsident der Treuhandanstalt, Detlev Karsten Rohwedder, wird in seinem Haus in Düsseldorf erschossen.

- 27. Juni 1993: Bei der Verhaftung zweier RAF-Mitglieder wird auf einem Bahnhof in Mecklenburg-Vorpommern ein Grenzschutzbeamter getötet. bk

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