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Hörspiel

Gruselatmosphäre im Schnee

Ein Gespenst in einer verschneiten Bergregion, kuriose Hotelgäste und eine alte Dorfgeschichte sind die Eckpfeiler dieser gelungenen "Drei Fragezeichen"-Folge.

Bild: zvg

Das weisse Grab ist nicht nur der Titel der jüngsten Folge der Drei Fragezeichen, sondern auch ein Ort in den verschneiten Bergen, der so einige Schicksale auf dem Gewissen hat. In Folge 202 sind Justus, Peter und Bob auf dem Weg in die Berge, um dort bei einer Ski-Tour teilzunehmen. Bereits bei ihrer Anfahrt ins Hotel werden die drei Juniordetektive aus Rocky Beach mit dem Übersinnlichen konfrontiert.

Bei einem Friedhof erblicken sie ein gleissendes Licht über einem Grab. Auch mysteriöse Fussspuren, die im Nirgendwo zu enden scheinen, sorgen für zusätzliche Gänsehaut. Im Hotel angekommen werden die drei mit einer Geistergeschichte konfrontiert und bekommen so zusätzliches Futter, um der Sache nachzugehen. Nichtsdestotrotz wagen sich die Jungs auf die gefährliche Skitour ohne dabei zu wissen, dass sie damit ein gefährliches Abenteuer starten.

Ein stimmiges Bild
Man kann sich durchaus über die etwas plumpe Auflösung am Ende der Geschichte aufregen, aber Folge 202 schafft es, eine intensive Spannung aufzubauen, die den Zuhörer, die Zuhörerin lange im Dunkeln tappen lässt. Die Gruselatmosphäre wird zusätzlich mit hervorragenden Soundeffekten und Gänsehaut-Musik unterstützt. Alleine wenn man dem Stampfen durch den Schnee lauscht und der Wind dabei um die Ohren pfeift, wird sofort ein stimmiges Bild vermittelt.

Kein Meisterwerk, aber…
Fazit: "Das weisse Grab" ist kein inhaltliches Meisterwerk geworden, aber die jüngste Folge schafft es, eine Stimmung zu kreieren, der man sich sehr gerne hingibt. Auch wenn die Aufklärung gegen Ende etwas gar konstruiert erscheint und es ein paar Ungereimtheiten gibt, darf man sich diese Folge auf jeden Fall gönnen. sd
 

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