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Gametipp

«Trials Rising» braucht viel Feingefühl und starke Nerven

Die neuste Version der bekannten Motocross-Spielreihe bleibt sich treu und braucht Fingerspitzengefühl. Wer sich geduldig dem Spiel nähert, darf mit viel Spielspass rechnen.

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Simon Dick

«Trials Rising» ist auch in der jüngsten Version mehr ein Geschicklichkeits- statt ein Rennspiel. Um was geht es genau? Auf einer engen Fahrbahn muss man vor malerischer Kulisse ein Motocross bis ins Ziel steuern. Das hört sich sehr einfach an, ist es aber nicht. Denn zwischen Start und Ziel gibt es Loopings, Schanzen, und viele Hindernisse, die alle überwunden werden wollen.

Dabei neigt man den Oberkörper des Fahrers sanft nach vorne oder nach hinten, um mit der Gewichtsverlagerung die nötige Balance zu erreichen. Denn die ist wichtig. Zusammen mit der behutsamen Beschleunigung und der Geschwindigkeit muss man zuerst ein Gefühl entwickeln, wie sehr man den Oberkörper bewegen kann, um nicht vom Motorrad zu fallen. Kurz: «Trials Rising» braucht sehr viel Fingerspitzengefühl, bis man die Steuerung im Griff hat und sein Motorrad sicher und ohne Stürze ins Ziel bringt.

Die simple aber sehr sensible Steuerung ist faszinierend aber gleichzeitig auch ein Nervenfresser. Wer nicht über das nötige Feingefühl und vor allem Geduld verfügt, wird sehr schnell den Controller in eine Ecke werfen und aufgeben. Wer sich aber richtig reinbeisst und immer und immer wieder einen Neuversuch wagt, wird bei den gewonnenen Rennen ohne Unfall stolze Glücksgefühle verspüren.

Zu zweit eine Mordsgaudi
Ansonsten gibt es wie es sich für eine Fortsetzung gehört viele neue Spielmodi zu entdecken. So kann man sein Vehikel und auch seinen Anzug beispielsweise mit Aufklebern und sonstigen Utensilien individualisieren. Es gibt auch umfangreichere Turniere, eine Motocross-Schule, wo man neue Tricks lernt und eine überarbeitete Optik, die sich wahrlich sehen lassen kann.

Ganz viel Spass macht die Tandem-Herausforderung, wo man gleichzeitig zu zweit auf einem Motorrad sitzt und versucht im Einklang das Vehikel u.a.  mit der Neigung des Oberkörpers zu steuern. Da sind heftige Diskussionen und Lachanfälle vor dem Bildschirm vorprogrammiert.

Warten auf den Spielspass
Fazit: «Trials Rising» macht Spass. Doch bis man den Spass geniessen kann, braucht es viel Zeit und Geduld. Die sensible Steuerung braucht zu Beginn viele Nerven, bis man mit ihr klar kommt. Danach kann man aber knackige Herausforderungen geniessen, an Turnieren teilnehmen und sich in die Welt vertiefen. Am meisten Spass macht die Tandem-Herausforderung aber mit einem Mitspieler. Da sind Lachtränen vorprogrammiert.

«Trials Rising» ist erhältlich für Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Freigegeben ab 12 Jahren.


 

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