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Testbericht

Robuster und teurer E-Reader

Die Tolino-Familie bekommt immer wieder Zuwachs. Wir haben den neuen Epos 2 getestet.

Bilder: zvg

Die Tolino-E-Reader sind sehr beliebt. Kein Wunder also, dass es mittlerweile verschiedene Varianten davon gibt, um digitale Bücher zu konsumieren. Dabei sticht vor allem das neue Modell Epos 2 heraus, das mit einem bruchsicheren Kunststoffdisplay und sehr guter Bedienung überzeugt.

Für Rechts- und Linkshänder
Erstaunlich: Auch wenn der Epos 2 der grösste in der Tolino-Familie ist, liegt er immer noch wie ein Leichtgewicht sehr bequem in den Händen oder in nur einer Hand, je nachdem wie man das Gerät am liebsten gebraucht. Der E-Reader ist natürlich sowohl für Rechts- und auch Linkshänder geeignet, denn der Bildschirminhalt dreht sich automatisch. Auch ein Quermodus wurde integriert. Und mit dem griffigen Rand wird zusätzliche Bequemlichkeit für die Hände garantiert.

Die grösste Lesefläche
Mit seinem 8-Zoll-Display bietet der Epos 2 auch die grösste Lesefläche und ist erstaunlicherweise trotzdem etwa 25 Prozent leichter als sein Vorgänger. Mit der integrierten LED-Beleuchtung kann man sowohl im Dunkeln, als auch bei hellem Tageslicht seine Bücher problemlos lesen.

Sehr hoher Preis
Der Preis von etwa 350 Franken ist für einen E-Reader allerdings sehr hoch. Wem das zu teuer ist, kann auch ein kleineres Tolino-Modell wählen, muss dann aber ein paar technische Abstriche machen.

Man darf zugreifen, aber…
Fazit: Der Preis von rund 350 Franken ist für einen E-Reader sehr hoch. Auch wenn man theoretisch mit dem Gerät im Internet surfen kann (ein Browser ist installiert, bietet optisch aber nur Graustufen), werden damit wohl nur die wenigsten in den Online-Modus wechseln. Wer aber einen besonders robusten E-Reader für unterwegs sucht, der einfach nicht kaputt gehen will und mit grossem Display zusätzlich überzeugt, darf gerne zugreifen. sd

Info: Das Testgerät wurde von Orell Füssli zur Verfügung gestellt.

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