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Nachgefragt

«Wir müssen handeln»

Sie ist Vorstandsmitglied beim Verein Stand up for Refugees. Mit ihrem Einsatz für Geflüchtete und Asylsuchende zeigt Nina Perez aus Port täglich Herz.

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Nina Perez, Vorstand Stand up for Refugees. David Schnell
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Nina Perez, seit Februar sind Sie im Vorstand von Stand up for Refugees. Was motiviert Sie?

Nina Perez: Wir wissen, dass wir etwas unternehmen müssen. Das ist genug Motivation.

Ist Ihre Arbeit anstrengend?

Wir arbeiten alle nebenbei und die meisten von uns haben auch noch Kinder. Da ist es manchmal schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber wir unterstützen uns im Team gegenseitig, auch mit den Kids.

Sie lernen die verschiedensten Menschen kennen. Was war Ihr bestes Erlebnis?

Wir haben immer wieder schöne Momente. Es ist toll, wenn man Gutes tun kann.

Gab es auch weniger schöne Erlebnisse?

Hier in der Schweiz zum Glück  nicht. Im Februar war ich auf der griechischen Insel Lesbos, da gab es schon eher unschöne und traurige Momente.

Um Freiwilligenarbeit zu leisten, muss man überzeugt an die Sache gehen. Wie würden Sie jemanden dazu bringen, das Gleiche zu tun?

Viele Menschen loben unsere Arbeit, ohne zu wissen, wie einfach es sein kann, selber zu helfen. Man muss sich die Zeit nehmen, sich zu informieren. Entweder im Internet oder bei Menschen, die schon etwas in dem Gebiet  tun.

Wie reagieren die Menschen, denen sie helfen?

Es kommt auf die Situation an. Auf Lesbos haben die Leute zu Recht erwartet, dass ihnen geholfen wird, waren aber natürlich trotzdem sehr dankbar. Hier in der Schweiz sind sie oft auf sich alleine gestellt. Die Leute freuen sich, wenn man zusammen Zeit verbringen kann. Interview: ha

Kommentare

heidy70

Perez- das ist eine sehr gute Idee. Sie hat einen Haken, man müsste mich abholen, ich kann nur mit Rollator gehen und bin 81j. alt. Und Perez das sind keine Stammtisch Aussagen. Denn erstens bin ich in meinem ganzen Leben noch nie an einem Stammtisch gessen, aber ich kann lesen und sehen und auch selber denken. Vor Weihnachten ist es mir nicht mehr möglich, aber Sie können sich nach Neujahr an mich wenden. Freundliche Grüsse.


Perez

Ich lade euch herzlich ein, mich einen Tag zu begleiten. Wir machen keine Unterschiede was die Nationalität angeht. Wir helfen Menschen die es nötig haben. Dieser Bericht bezieht sich auf die Arbeit mit Flüchtenden Menschen. Wir sind aber auch hier tätig. Bitte informiert euch zuerst, bevor solche Aussagen gemacht werden, wie beispielsweise die von "zombie1969". Und gerne würde ich die Projekte für Menschen in der Schweiz von "Gulliver" und "Biennensis" kennenlernen, falls Ihr den welche habt. Eventuell kann man sich ja gemeinsam unterstützen... Und an "Heidy70" Stammtisch aussagen helfen uns auch nicht weiter, setzen wir uns doch zusammen und planen etwas für die Schweizer Kinder, was meinst du?


zombie1969

"Mit ihrem Einsatz für Geflüchtete und Asylsuchende" Finanzielle Eigenmittel oder doch wieder billiger Rückgriff auf Steuergelder?


heidy70

Diese sogenannten *Flüchtlinge die es bis zu uns schaffen sind meistens "Illegale" vor Gesundheit strotzende junge Männer aus Afrika, die den Staat ein Vermögen kosten. Warum helfen sie nicht den vielen armen Schweizerkinder? Diesen Illegalen wird schon mehr als genug gegeben


Iggy Joe

@Biennensis: Oder man hilft nicht nur vor der eigenen Türe sondern auch Menschen auf der Flucht... Sollte doch in Ihrem Sinn sein, dass den Menschen vor Ort geholfen wird.....


Iggy Joe

@Gulliver: Was tun Sie für armutsbetroffene Familien in der Schweiz? Stören Sie sich einfach an der Hilfe für Flüchtlinge oder tun Sie selber was?


Biennensis

Jeder sollte zuerst (immer!) vor seiner eigenen Tür kehren - ohne Flüchtlingskinder!


Gulliver

Wie sieht es aus mit Schweizer Familien welche ihren Kindern nichts zu Weihnachten schenken können? Helfen Sie denen auch??


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