Sie sind hier

Biel

Weniger Publikum 
an den Philosophietagen

Was ist die «Philosophie» eines Radrennfahrers? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Bieler Philosophietage in den letzten Tagen.

Symbolbild: Pixabay

Während vier Tagen wurde anlässlich der 10. Bieler Philosophietage der Frage nachgegangen, ob der Sport zu einem guten Leben beiträgt oder nicht. Die Veranstaltungen verzeichneten rund 200 Eintritte – eine geringere Zahl als in den vorangegangenen Jahren. Ob in zwei Jahren erneut Philosophietage in Biel stattfinden sollen, ist nach Ansicht der Organisatoren noch offen.

Selten erhält man von Sportlerinnen und Sportlern vertiefende Einblicke darüber, wie sich das Leben nach dem Karriereende anfühlt, wie ein schwerer Unfall eine Neuausrichtung sämtlicher Lebensträume erfordert oder was die «Philosophie» eines Radrennfahrers eigentlich ist.

Die 10. Bieler Philosophietage ermöglichten im Gespräch zwischen Spitzenathleten und international renommierten Philosophen solche Einblicke, die in der medialen Hektik des modernen Sports oft untergehen (das BT berichtete).

An der Hauptveranstaltung am Samstag an der Sporthochschule Magglingen sprach etwa Philosoph Wolfram Eilenberger mit der Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin über das Leben von Leistungssportlern nach der Karriere. mt

Nachrichten zu Biel »