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AGGLOlac

Startschuss fällt im Juni 2013

Die Stadträte von Nidau und von Biel werden im Juni 2013 über die Gründung der Projektgesellschaft AGGLOlac und den Start der Phase «Planung» entscheiden. Die Phase «Zusatzabklärungen» nimmt mehr Zeit in Anspruch als erwartet.

Hier würde Agglolac dereinst entstehen. Bild: Olivier Gresset/a

(mt) Die Gemeinderäte von Nidau und von Biel werden das Geschäft AGGLOlac ihren jeweiligen Stadtparlamenten im Juni 2013 unterbreiten. Der Startschuss für die Phase «Planung» erfolgt somit nicht wie ursprünglich vorgesehen bereits im kommenden November. Dafür erhält die AGGLOlac-Projektleitung sechs Monate mehr Zeit, um zusätzliche Abklärungen vorzunehmen.

Grund für die Verschiebung des Geschäfts ist der Umstand, dass verschiedene Fragen bis heute nicht ausreichend geklärt werden konnten. So ist noch offen, wie die archäologischen Rettungsgrabungen in der Nidauer Seezone finanziert werden sollen. Ebenfalls Gegenstand der laufenden Abklärungen sind die planerischen Rahmenbedingungen, die AGGLOlac erfüllen muss, um den Anforderungen an den Ortsbildschutz zu genügen. Und mehr Zeit als geplant beanspruchen schliesslich auch die Arbeiten am zukünftigen Trägerschaftsmodell, mit dem AGGLOlac realisiert werden soll. Je nach Organisationsform und Zeitpunkt der Terrainverkäufe könnten für Nidau, Biel und den Projektpartner Mobimo AG nämlich unterschiedlich hohe Kosten anfallen; zudem sind die möglichen steuerlichen Folgen zu beachten. In einem nächsten Schritt ist nun abzuklären, welches Vorgehen für alle Beteiligten am vorteilhaftesten ist. Die kommenden Monate werden diesbezüglich mehr Klarheit und eine solidere Basis für die Beratungen in den Stadträten schaffen.

Nach dem Abschluss der Phase «Zusatzabklärungen» werden die Stadtparlamente von Nidau und Biel verschiedene Entscheide fällen müssen, um die nächsten Schritte im Planungsprozess auszulösen. Dazu gehören eine Vereinbarung über den Werte- und Risikoausgleich zwischen Nidau und Biel, die Gründung einer Projektträgerschaft sowie eine Planungsvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden einerseits und dem privaten Partner andererseits. Auf der Basis der Ergebnisse eines Wettbewerbs werden anschliessend die planungsrechtlichen Grundlagen erarbeitet.

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