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A5-Umfahrung

«Sägubrügg»: Eine neue Brücke über den Nidau-Büren-Kanal

So sieht sie aus, die Brücke, die künftig über den Nidau-Büren-Kanal in Port führen soll. Wie gefällt Ihnen die Schrägseilbrücke?

So sieht die "Sägubrügg" aus. Bild: zvg

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Die neue Brücke über den Nidau-Büren-Kanal soll den künftigen Zubringer rechtes Seeufer mit dem neuen Verkehrsknoten der A5-Umfahrung Biel im Brüggmoos verbinden. Am Freitagmorgen stellte der Kanton das Siegerprojekt vor. Eine ausführliche Berichterstattung über das Projekt lesen Sie mit BT-Abo ab 19 Uhr auf dieser Seite.

Acht Projektteams wurden aufgrund einer Präqualifikation im Herbst 2013 zum Projektwettbewerb zugelassen. Das Preisgericht hat sich für das Projekt «Sägubrügg» des Teams INGPHI (Lausanne), Weber&Brönnimann (Bern), Nunatak Architectes (Fully) entschieden. Die vorgeschlagene Brückenkonstruktion sieht eine Schrägseilbrücke mit einem zentralen Pylon vor. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer würdigte am Freitag an einer Medienkonferenz in Biel die gestalterisch sorgfältige Konzeption dieser Eingabe. «Die Konstruktion der Brücke ist gut proportioniert, elegant und effizient», befand die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin. Durch die grosse Spannweite bleiben die Uferbereiche stützenfrei. Das bestehende Wehr bleibt gut sichtbar, das Kraftwerk und die Schiffschleuse werden nicht tangiert. Die Schleuse kann auch während dem Bau permanent in Betrieb bleiben.

Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer würdigte am Freitag an einer Medienkonferenz in Biel die gestalterisch sorgfältige Konzeption dieser Eingabe. «Die Konstruktion der Brücke ist gut proportioniert, elegant und effizient», befand die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin. Durch die grosse Spannweite bleiben die Uferbereiche stützenfrei. Das bestehende Wehr bleibt gut sichtbar, das Kraftwerk und die Schiffschleuse werden nicht tangiert. Die Schleuse kann auch während dem Bau permanent in Betrieb bleiben.
 
Ausführungsprojekt bis 2015
Das Gewinnerteam startet im April 2014 mit der Weiterbearbeitung. Das Ausführungsprojekt wird im Herbst 2015 öffentlich aufgelegt. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 17,5 Millionen Franken. Der Betrag entspricht dem vorgegebenen Rahmen aus dem generellen Projekt. Der Bund trägt 74 Prozent der Kosten, der Kanton übernimmt 26 Prozent.
 
Zum A5-Westast gehört der Zubringer rechtes Seeufer mit dem Porttunnel. Das Ostportal des Tunnels liegt am Rande der Industrie- und Gewerbezone in Port. Von dort führt die neue, vierspurige Brücke über den Nidau-Büren-Kanal. Diese Brücke stellt die Verbindung zum Verkehrsknoten im Brüggmoos her.
 
Ausstellung im A5-Pavillon an der Seevorstadt
Im Rahmen einer Ausstellung können im A5-Pavillon an der Seevorstadt in Biel die eingereichten Projekte eingesehen werden. Der Pavillon ist vom Freitag, 21. März 2014 bis Donnerstag, 3. April 2014, wochentags zwischen 17.00 und 19.00 Uhr offen.
 

Stichwörter: A5, Umfahrung, Verkehr, Biel, Auto, Nidau, Brücke

Kommentare

spirit off

...zwischen Aarberg und Kerzers schreit man nähmlich auch nach Verkehrsentlastung... notabene am Neuenburgersee, hat man sogar beidseitig Nationalstrassen, was sprach dort dafür???


spirit off

...die Brücke wäre toll, wenn es nicht nur ein Zubringer, ein weiters Nadelöhr wäre, sondern die Westumfahrung MIT VIIIIIIEL PLATZ NACH INS, wo dann die Abzweigung nach Murten auf die gebauten A1 oder aber Thielle/Neuenburg bereits gewährleistet wäre! NOCHMALS: Zwischen Fribourg - Neuchâtel (Luftlinie 45 km ) haben wir heute 3 (drei) teuer, fertig gebaute Nationalstrassen! 1. Thielle - Neuchâtel - Yverdon, 2. Bern - Murten - Yverdon und Bern - Fribourg - Vevey. Das schmale Bielerseeufer käme als Naherholungsgebiet und attraktiven Ausflugsgebiet (für Schiff, Eisenbahn, Car, Autos, Motorrad, Velos, Inliner, Wanderer, Spaziergänger,) besser daher, statt zur Raser- und Radarstrecke!!! ! Der Verkehrsfluss Westast/linkes Seeufer bis La Neuveville wir garantiert ein Nadelöhr bleiben. Die anspruchsvolle Geologie, die engen Platzverhältnisse und deren Steinschlag, sollte man doch heute seit dem A5 "AUTO_BAHN"BAU 1973 (!) mit Velostreifen und Dorfdurchschneidungen, spätestens mit dem Erfahrungswert Ligerzertunnel 1991 chly gscheiter sein... ES IST FÜR DIES NOCH GAR NICHTS ZU SPÄT, vorallem mit sooo langer Planung!!!!!! Bin gespannt, was diese Äusserungen in ...10 jahren für einen Stellenwert hat.... Der 12,7 km lange Abschnitt der Nationalstrasse A5 La Neuveville – Biel/Bienne liegt auf der linken (nordwestlichen) Uferseite des Bielersees. Die Strecke ist seit 1973 in Betrieb und wurde 1991 mit dem Ligerztunnel ergänzt. Die Anlagen erfuhren während dieser Zeit bedeutende Abnutzungen und entsprechen heute nicht mehr den gängigen Ausbaustandards und Sicherheitsnormen. Deswegen muss die Nationalstrasse in den kommenden Jahren überholt und in Stand gesetzt werden. Wegen der anspruchsvollen Geologie, der engen Platzverhältnisse und der Mischverkehrssituation (Nationalstrasse mit Ortsdurchfahrten, öffentlichem und Langsamverkehr) erweisen sich die auszuführenden Arbeiten als sehr anspruchsvoll


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