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Kanton Bern

Regierungsrat zieht Bilanz zur Campus-Planung in Biel

Vor einem Jahr hat der Regierungsrat die Richtlinien der Regierungspolitik 2019-2022 vorgestellt. Anlässlich der Jahresmedienkonferenz zog Regierungspräsident Christoph Ammann Bilanz. Auch der geplante Switzerland Innovation Park in Biel wurde thematisiert.

Bild: zvg
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Unter dem Titel «Engagement 2030» wird vom Regierungsrat angestrebt, dass der Kanton Bern seine Ressourcenstärke und Wirtschaftskraft erhöht, die Lebensqualität der Bevölkerung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt steigert und eine führende Rolle beim Bewältigen der Herausforderungen im Umweltbereich übernimmt, heisst es in der Medienmitteilung.

Ein wichtiges Projekt zur Vernetzung von Forschung und Wirtschaft ist der Switzerland Innovation Park in Biel-Bienne. Im letzten Mai wurde der Grundstein für das neue Gebäude gelegt. Ein weiteres grosses vom Kanton mitfinanziertes Projekt ist die bei der EMPA in Thun angesiedelte Technologietransfer-Plattform «Swiss Center for Advanced Manufacturing». Die Möglichkeit zur additiven Fertigung besteht bereits, bis 2023 werden die übrigen Teilprojekte abgeschlossen.

Als Höhepunkt des vergangenen Jahres bezeichnete Regierungspräsident Christoph Ammann die Gründung der Wyss Academy for Nature. Im Dezember 2019 wurde der Vertrag mit Hansjörg Wyss unterschrieben. Damit stehen neben den Beiträgen von je 50 Millionen Franken des Kantons und der Universität auch 100 Millionen Franken von der Wyss Foundation zum Aufbau eines internationalen Zentrums in Bern zu Klimaschutz- und Bodenfragen zur Verfügung.

Gleich zwei Rückschläge musste der Regierungsrat hingegen bei der Campus-Planung für die Berner Fachhochschule in Biel einstecken. Bis im Frühling sollte geklärt sein, wie das Projekt technisch umgesetzt und die abgebrochene Planung wiederaufgenommen werden kann. Offen ist derzeit, wann die Baubewilligung für das wegen eines Rechtsstreits blockierte Grossvorhaben vorliegen wird. mt

Statements Regierungspräsident Christoph Ammann:

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