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Biel

Piano works von Philipp Glass

Klassische Musik ist doch nur was für die Alten. Das ist eines dieser Klischees, bei denen ich die Erste bin, sie zu widerlegen.

Bild: zvg / Stadtbibliothek Biel
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Denn es gibt nicht nur Mozart oder Beethoven. Es gibt auch Perlen zu entdecken, denen es vielleicht gelingt, auch unter den grössten Allergikern einen Meinungswechsel hervorzurufen.

Die Musik von Philipp Glass, einer Mischung aus Minimal Music, Filmmusik und Pop- oder Jazzklangbildern, scheint mir ein guter Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung. Urheber der berühmten Filmmusik zu Koyaaniskatsi, ist Glass einer der Komponisten, welche die Musik in den 1960-70er Jahren aufgerüttelt haben, indem sie mit einem sehr klaren monotonen Stil, fern jeglicher harmonischer oder rhythmischer Vielschichtigkeit, aufwarteten.

Diese Aspekte finden sich ebenfalls in der Musik zahlreicher aktueller Künstler aus dem Norden Europas. Es ist somit nicht weiter erstaunlich, dass der isländische Pianist Vikingur Olafsson, verantwortlich für zahlreiche innovative musikalische Projekte, die Ästhetik und Interpretation dieser Musik perfekt erfasst hat.

vorgestellt von Pauline Krüttli

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