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Bern/Biel

Pegasus spielt für Präsident Stöckli im Ständerat auf

Hans Stöckli wurde gestern zum Ständeratspräsidenten gewählt und krönt damit seine politische Karriere. Der Bieler brachte Unterstützung aus seiner Heimat mit in die kleine Kammer.

Bild: Keystone

39 der 41 gültigen Stimmen sind gestern an Hans Stöckli gegangen: Damit ist der Bieler als Ständeratspräsident gewählt. Er hoffe, so die Reaktion des Bielers, dass er in den kommenden Monaten auch jene zwei Mitglieder der kleinen Kammer von seiner Arbeit überzeugen könne, die ihm die Stimme verwehrten. Stöckli sprach sich in seiner Rede dafür aus, die Identität des Ständerats als Kammer der Kompromissbereitschaft weiter zu stärken. In seinem Präsidialjahr will Stöckli zudem die Mehrsprachigkeit ins Zentrum rücken – und sich für die politische Bildung der Jugend stark machen.

Der Bieler brachte gesternVerstärkung aus Biel mit: So sang mit Chelsea Zurflüh eine Absolventin des Opernstudios in Biel die Nationalhymne und mit Pegasus spielte eine Bieler Band im Ständeratssaal auf. Stöckli will seine Heimat in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder ins Zentrum stellen, ein nächstes Mal bereits am 19. Dezember, wenn er zusammen mit Simonetta Sommaruga (SP) zur Wahlfeier in Biel laden will. Stöcklis Parteikollegin wird am 11. Dezember von der Bundesversammlung zur Bundespräsidentin gewählt.

Seinen ersten Tag im Bundeshaus hat Kilian Baumann aus Suberg erlebt. Der Biobauer ist im Oktober neu in den Nationalrat gewählt worden und will nun für die Grünen gegen den Klimawandel ankämpfen. Den Einzug in die grosse Kammer hat der 38-Jährige mit Nervosität bestritten – und einer aufgefrischten Garderobe.

Der Nationalrat kürte die Freisinnige Isabelle Moret zu seiner Präsidentin. Die Waadtländerin erzielte mit 193 Stimmen ein Rekordergebnis. lsg/cst/mic

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